Beschreibung
Was ist Tsubaki-Öl?
Tsubaki-Öl ist das kaltgepresste Pflanzenöl aus den Samen der Japanischen Kamelie, Camellia japonica, eines immergrünen Strauchs oder kleinen Baums aus der Familie der Teestrauchgewächse, der ursprünglich in Japan, Korea und im Osten Chinas wächst und im Winter und zeitigen Frühjahr blüht. Tsubaki ist das japanische Wort für diese Pflanze; in Korea heißt sie Dongbaek. Die Wildform hat rote Blüten mit gelben Staubblättern, wie auf dem Etikett gezeichnet, und nach der Blüte bildet der Strauch eine runde, holzige Samenkapsel mit einigen großen braunen Samen, die im Herbst reifen und nach dem Trocknen gepresst werden; daher der Name Seed Oil. Zusammengeschrieben heißt es Tsubakiöl. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Camellia Japonica Seed Oil, kaltgepresst und hergestellt in Japan, als kosmetisches Tsubaki-Öl für Haar und Haut, und das Etikett nennt keinen zweiten Inhaltsstoff.
Das Öl ist hellgelb und dünn, zieht schnell ein und hinterlässt ein trockenes Finish: Nach einer Minute spüren Sie es kaum noch, und es glänzt nicht. Es riecht schwach und samenartig, und dieser Geruch bleibt nicht hängen, sodass es sich nicht über eine Creme oder ein Parfum legt. Tsubaki-Öl gehört zu den überwiegend einfach ungesättigten Ölen, wie Oliven-, Mandel- und Kameliensamenöl, und solche Öle halten sich länger als ein stark ungesättigtes Samenöl; es steht deshalb einfach im Schrank, kühl und dunkel. Gewählt wird es für die Haarspitzen, als Maske auf der Kopfhaut vor dem Waschen und für das Gesicht. Wir verkaufen es pur, ohne Zusätze, in Flaschen mit 30 ml und 100 ml mit Pipette.
Tsubaki-Öl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Camellia Japonica Seed Oil, genau wie auf dem Etikett gedruckt; der einzige Inhaltsstoff.
- Pflanze: die Japanische Kamelie, Camellia japonica, aus der Familie der Teestrauchgewächse; nicht die Ölkamelie und nicht der Teestrauch, die jeweils ihr eigenes Öl geben.
- Gewinnung und Herkunft: kaltgepresst und hergestellt in Japan, wie auf dem Etikett steht; wo die Samen geerntet wurden, sagt das Etikett nicht.
- Farbe und Geruch: hellgelb; schwacher, samenartiger Geruch, der nicht hängen bleibt.
- Konsistenz: dünn; zieht schnell ein und hinterlässt ein trockenes Finish, ohne zu glänzen.
- Merkmal: ein überwiegend einfach ungesättigtes Öl, ohne Gehalt, denn das Etikett nennt keinen; deshalb hält es sich länger als ein stark ungesättigtes Samenöl.
- Anwendung: Haarspitzen, Kopfhaut als Maske vor dem Waschen, Gesicht; ausschließlich äußerlich, nicht einnehmen.
- Allergene: die Kamelie steht nicht auf der europäischen Liste der vierzehn; das Etikett nennt keine Duftstoffe; ein Analysezertifikat gibt es nicht.
- Inhalt und Aufbewahrung: 30 ml oder 100 ml in dunklem Glas mit Pipette; kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren und eine geöffnete Flasche innerhalb eines Jahres aufbrauchen.
Tsubaki-Öl in Japan: eine Tradition für das Haar, kein Beweis
In Japan ist Tsubaki-Öl seit Jahrhunderten das Öl für das Haar. Es wurde durch langes Haar gestrichen, oft mit einem Holzkamm, der selbst damit eingerieben war, und auf der Insel Izu Oshima, wo viele Kamelien wachsen, wird es bis heute gepresst. Diese Geschichte ist der Grund, warum der Name Tsubaki außerhalb Japans bekannt geworden ist, und auch der Grund, warum die meisten Menschen diese Flasche für das Haar kaufen. Eine Tradition ist jedoch kein Beweis dafür, dass das Öl etwas bewirkt: Dass es jahrhundertelang durch das Haar gestrichen wurde, sagt, dass es dünn ist, wenig riecht und sich leicht verteilen lässt, und mehr leiten wir daraus nicht ab. Was Tsubaki-Öl mit dem Haar machen soll, außer es glatt und geschmeidig anfühlen zu lassen, behaupten wir nicht; was Sie selbst davon merken, steht im Reiter Anwendung.
Tsubaki-Öl, Kameliensamenöl und Grünteeöl: drei Kamelien, drei Öle
Die Gattung Camellia zählt Hunderte Arten, und drei davon liefern ein Öl, das in Fläschchen verkauft wird, und alle drei stehen in unserem Shop, jedes mit eigenem Etikett. Diese Seite ist das Öl aus Camellia japonica, der Japanischen Kamelie, dem Zierstrauch mit den großen roten Blüten; das Etikett sagt Camellia Japonica Seed Oil und Made in Japan. Kameliensamenöl stammt aus den Samen der Ölkamelie, Camellia oleifera, eines Strauchs aus Südchina, der wegen seiner ölhaltigen Samen angebaut wird; dieses Etikett sagt Camellia Oleifera Seed Oil und ebenfalls Made in Japan. Wer schlicht Kamelienöl sucht, sucht meist diese Flasche; wir sagen nicht, dass Tsubaki-Öl dasselbe ist. Grünteeöl stammt aus den Samen des Teestrauchs, Camellia sinensis, von dem auch die Teeblätter kommen; das Etikett sagt dort Camellia Sinensis (Green Tea) Seed Oil und Made in India. Die drei Öle ähneln sich im Gefühl, alle drei dünn mit trockenem Finish, und unterscheiden sich in Geruch und Preis; die Pflanze auf dem Etikett ist der Unterschied, den Sie prüfen können.
Wofür Tsubaki-Öl gekauft wird
- Tsubaki-Öl für die Haarspitzen. Ein Tropfen, bei langem oder dickem Haar zwei, zwischen den Handflächen verrieben und über die untersten Zentimeter von trockenem Haar gestrichen; das ist die traditionelle Anwendung und die meistgekaufte.
- Tsubaki-Öl als Maske auf der Kopfhaut. Ein Teelöffel, Scheitel für Scheitel einmassiert, eine halbe bis eine Stunde vor dem Waschen, und dann mit einem milden Shampoo ausgewaschen.
- Tsubaki-Öl im Gesicht. Zwei bis drei Tropfen auf die leicht feuchte Haut nach der Reinigung; es zieht schnell ein, glänzt nicht und passt deshalb auch tagsüber.
- Tsubaki-Öl in einer Creme oder einem eigenen Serum. Zwei Tropfen in die Portion Tagescreme in der Hand, oder als dünne Basis eines eigenen Haar- oder Gesichtsöls.
Alle reinen Pflanzenöle finden Sie bei den Trägerölen; die Öle, die vor allem für das Haar gewählt werden, stehen zusammen in der Kollektion Haaröl.
Tsubaki-Öl neben Arganöl und Jojobaöl: drei Öle für das Haar
Wer ein Öl für das Haar sucht, landet meist bei einem dieser drei. Arganöl ist kaltgepresst aus den Kernen des Arganbaums in Marokko, goldgelb, mit leichtem Nussgeruch, und fühlt sich etwas voller an als Tsubaki-Öl: Es bleibt länger auf dem Haar liegen und ist damit die Wahl für dickes, trockenes oder lockiges Haar, das etwas Gewicht verträgt. Jojobaöl ist streng genommen ein flüssiges Wachs aus den Samen eines Wüstenstrauchs, hellgelb, geruchlos und mit Abstand am längsten haltbar; es wird häufiger für Kopfhaut und Haut gewählt als für die Längen. Tsubaki-Öl ist das dünnste und leichteste der drei: Es zieht am schnellsten ein, glänzt nicht und macht feines oder glattes Haar nicht schwer, und genau deshalb hat die japanische Tradition es für das Haar gewählt. Wer feines Haar hat und ein Öl möchte, das man nicht sieht, nimmt Tsubaki-Öl; wer dickes oder lockiges Haar hat, nimmt Arganöl; wer ein Öl für Kopfhaut und Haut möchte, das jahrelang hält, nimmt Jojobaöl.
Was wir über Tsubaki-Öl nicht behaupten
Über Tsubaki-Öl kursieren online viele Geschichten: über Stoffe, die von Natur aus darin stecken sollen, oft mit Zahlen, darüber, was es mit Haut und Haar machen soll, über Haut und Haar japanischer Frauen. Unsere eigene alte Seite zählte solche Stoffe ebenfalls auf, und der alte deutsche und französische Text gingen viel weiter und versprachen alles Mögliche. Wir äußern uns dazu nicht mehr: Das Etikett nennt nur Camellia Japonica Seed Oil, kaltgepresst und hergestellt in Japan, und keinen Gehalt; es gibt keine Analyse dieser Charge, und ein kosmetisches Öl ist kein Medikament. Tsubaki-Öl ist ein Pflegeöl und keine Sonnencreme, und es ersetzt keine. Was wir sagen können, steht hier: welche Pflanze, was drin ist, woher es kommt, wie es riecht und sich anfühlt, wie es sich zu Kameliensamenöl und Grünteeöl verhält, und wie Sie es verwenden und aufbewahren.
Anwendung
Tsubaki-Öl im Haar: die Spitzen und die Längen
Im Haar kommt Tsubaki-Öl auf die Spitzen und höchstens die untere Hälfte der Längen, nicht auf den Ansatz: Verreiben Sie einen Tropfen, bei langem oder dickem Haar zwei, zwischen den Handflächen, bis die Hände kaum noch glänzen, und streichen Sie ihn über die untersten Zentimeter von trockenem oder handtuchtrockenem Haar; mehr macht das Haar schwer, und am Ansatz wird es schnell fettig. Wer es auf die japanische Art machen möchte, reibt einen Tropfen auf einen Holz- oder Hornkamm und kämmt das Haar von der Mitte zu den Spitzen. Auf nassem Haar, vor dem Föhnen, verteilt sich ein Tropfen weiter als auf trockenem. Der schwache Samengeruch ist nach ein paar Minuten weg. Das Etikett nennt Haar und Haut als Anwendung; was das Öl mit dem Haar machen soll, außer es glatt und geschmeidig anfühlen zu lassen, behaupten wir nicht.
Tsubaki-Öl auf der Kopfhaut, als Maske vor dem Waschen
Für eine Kopfhautmaske nehmen Sie einen Teelöffel Tsubaki-Öl, etwa 5 ml, und massieren ihn mit den Fingerspitzen Scheitel für Scheitel in die Kopfhaut, auf trockenem Haar; was übrig bleibt, streichen Sie durch die Längen. Lassen Sie das Öl eine halbe bis eine Stunde einwirken, notfalls unter einem Handtuch, und waschen Sie das Haar dann mit einem milden Shampoo; weil das Öl dünn ist, lässt es sich leichter ausspülen als eine Butter oder ein schweres Öl, aber bei dickem Haar darf es zweimal Waschen sein. Einmal pro Woche oder alle zwei Wochen ist üblich. Wer schnell fettiges Haar hat, lässt die Kopfhaut aus und bleibt bei den Spitzen. Was das Öl auf der Kopfhaut bewirken soll, behaupten wir nicht; das Etikett nennt Haar und Haut als Anwendung und sonst nichts.
So verwenden Sie Tsubaki-Öl im Gesicht
Für das Gesicht reichen zwei bis drei Tropfen Tsubaki-Öl. Geben Sie sie auf die leicht feuchte Haut, nach der Reinigung, und drücken Sie sie mit der flachen Hand an, statt zu reiben; auf feuchter Haut verteilt sich das Öl weiter, und Sie brauchen weniger davon. Nach einer Minute ist das Öl eingezogen, und die Haut glänzt nicht, sodass es auch tagsüber und unter Make-up passt. Wer eine Tagescreme verwendet, kann auch zwei Tropfen in die Portion Creme in der Hand mischen. Wer das Öl zum ersten Mal verwendet, beginnt mit einem Tropfen an der Kieferlinie und schaut am nächsten Tag. Was das Öl mit der Haut machen soll, außer einzuziehen, behaupten wir nicht.
Wie oft und wie viel Tsubaki-Öl Sie verwenden
Haarspitzen: ein oder zwei Tropfen an den Tagen, an denen Sie es möchten; ein Tropfen ist etwa 0,05 ml, das zählt also kaum, und eine Flasche mit 30 ml reicht bei täglicher Anwendung auf den Spitzen gut ein Jahr. Kopfhautmaske: ein Teelöffel von 5 ml pro Mal, also sechs Masken aus 30 ml und zwanzig aus 100 ml. Gesicht: zwei bis drei Tropfen pro Anwendung, einmal täglich; drei Tropfen sind etwa 0,15 ml, eine Flasche mit 30 ml reicht also zweihundertmal, gut ein halbes Jahr. Mehr Öl gibt kein besseres Ergebnis, nur Haar, das schwer wird, und eine Haut, die länger braucht, um das Öl aufzunehmen; bei diesem dünnen Öl ist weniger fast immer genug.
30 ml oder 100 ml: welche Flasche Sie wählen
Verwenden Sie Tsubaki-Öl nur auf den Haarspitzen oder im Gesicht, reichen 30 ml für ein halbes bis ein ganzes Jahr, und die Flasche passt in eine Kulturtasche. Machen Sie regelmäßig eine Kopfhautmaske damit, sind 30 ml nach sechs Mal aufgebraucht, und 100 ml sind pro Milliliter günstiger; weil dieses Öl lange hält, ist eine große Flasche hier kein Risiko, sofern sie kühl und dunkel steht und innerhalb eines Jahres aufgebraucht wird. Beide Flaschen enthalten dasselbe Öl, in dunklem Glas mit Pipette, und sind auch im Dreier- oder Sechserpack zu bestellen. Wer Tsubaki-Öl noch nicht kennt, beginnt mit 30 ml.
Worauf Sie bei Tsubaki-Öl achten
Tsubaki-Öl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt; es ist ein kosmetisches Öl, also nicht einnehmen. Es ist keine Sonnencreme und ersetzt keine. Geben Sie zuerst einen Tropfen auf die Innenseite Ihres Handgelenks und warten Sie einen Tag. Die Kamelie steht nicht auf der europäischen Liste der vierzehn Allergene, und das Etikett nennt keine Duftstoffe; ein Analysezertifikat dieser Charge gibt es nicht, also versprechen wir nichts über Spuren. Reagiert Ihre Haut, hören Sie auf und sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Kontakt mit den Augen vermeiden und bei Berührung mit lauwarmem Wasser spülen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bewahren Sie die Flasche kühl, dunkel und gut verschlossen auf, am besten nicht im Badezimmer, und brauchen Sie eine geöffnete Flasche innerhalb eines Jahres auf, denn das Etikett nennt keine Frist. Riecht das Öl scharf oder nach Farbe statt schwach und samenartig, verwenden Sie es nicht mehr.
Inhaltsstoffe
Camellia Japonica Seed Oil