Beschreibung
Was ist Tomatensamenöl?
Tomatensamenöl ist das kaltgepresste Pflanzenöl aus den Samen der Tomate, Solanum lycopersicum, einer Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, die aus Mittel- und Südamerika stammt und heute weltweit angebaut wird, auch in großem Umfang in Indien. Im Fruchtfleisch jeder Tomate sitzen Dutzende kleiner, flacher, behaarter Samen, und aus diesen Samen wird das Öl gepresst; daher der Name Seed Oil auf dem Etikett. Es heißt auch Tomatenkernöl, auf Englisch tomato seed oil. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Solanum Lycopersicum (Tomato) Seed Oil, kaltgepresst und hergestellt in Indien, als kosmetisches Tomatensamenöl für Haar und Haut, und das Etikett nennt keinen zweiten Inhaltsstoff.
Das Öl ist goldgelb bis hellorange und dünn, zieht schnell ein und hinterlässt wenig Glanz; nach einer Minute fühlt sich die Haut nicht mehr fettig an. Es riecht leicht, vage nach Tomatenblatt und nicht nach der Frucht, und dieser Geruch ist innerhalb einer Minute weg. Der leichte Orangeton ist die Farbe der Samen selbst; ein paar Tropfen hinterlassen auf der Haut keine Farbe. Tomatensamenöl gehört zu den stark ungesättigten Samenölen, und das merken Sie zweimal: Es fühlt sich leicht an, und es wird schneller alt als eine Butter, also steht es kühl und dunkel. Verwendet wird es vor allem im Gesicht, auch unter einer Tagescreme oder Make-up, als dünnes Öl in einem Bartöl, am Körper und auf den Händen, und als leichtes Öl in einer eigenen Mischung. Wir verkaufen Tomatensamenöl rein, ohne Zusätze, in Flaschen mit 30 ml und 100 ml mit Pipette.
Tomatensamenöl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Solanum Lycopersicum (Tomato) Seed Oil, genau wie auf dem Etikett gedruckt; der einzige Inhaltsstoff.
- Pflanze: die Tomate, Solanum lycopersicum, aus der Familie der Nachtschattengewächse; das Öl stammt aus den Samen, nicht aus dem Fruchtfleisch oder der Schale.
- Gewinnung und Herkunft: kaltgepresst und hergestellt in Indien, wie auf dem Etikett steht; über Raffination sagt das Etikett nichts.
- Farbe und Geruch: goldgelb bis hellorange; leichter Geruch, vage nach Tomatenblatt, innerhalb einer Minute weg.
- Konsistenz: dünn; zieht schnell ein und hinterlässt wenig Glanz.
- Merkmal: ein stark ungesättigtes Samenöl, ohne Gehalt, denn das Etikett nennt keinen; deshalb leicht im Gefühl und schneller alt als eine Butter.
- Anwendung: Gesicht und unter Make-up, Bartöl, Körper und Hände, und eine eigene Mischung; ausschließlich äußerlich, nicht einnehmen.
- Allergene: die Tomate steht nicht auf der europäischen Liste der vierzehn; das Etikett nennt keine Duftstoffe; ein Analysezertifikat gibt es nicht.
- Inhalt und Aufbewahrung: 30 ml oder 100 ml in dunklem Glas mit Pipette; kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren und eine geöffnete Flasche innerhalb eines Jahres aufbrauchen.
Tomatensamenöl ist ein stark ungesättigtes Samenöl: was das für Gefühl, Farbe und Aufbewahrung bedeutet
Drei Dinge am Tomatensamenöl folgen direkt daraus, dass es aus einem kleinen, ölreichen Samen gepresst ist. Erstens das Gefühl: Stark ungesättigte Öle sind dünn und ziehen schnell ein, und Tomatensamenöl ist dafür ein deutliches Beispiel; nach einer Minute fühlt sich die Haut nicht fettig an, und deshalb wird dieses Öl für das Gesicht und für ein Bartöl gewählt. Zweitens Farbe und Geruch: Ein kaltgepresstes Öl behält etwas von der Farbe und dem Geruch des Samens, und bei der Tomate ist das ein leichter Orangeton und ein vager Geruch nach Tomatenblatt, der nicht nach der Frucht riecht und schnell verschwindet; auf der Haut bleibt keine Farbe zurück. Drittens die Aufbewahrung: Stark ungesättigte Öle reagieren schneller mit Luft, Licht und Wärme als ein gesättigtes Öl oder eine Butter; eine Flasche, die lange offen in einem warmen Badezimmer steht, riecht scharf oder muffig, und dann ist sie hin. Deshalb steht das Öl in dunklem Glas, und deshalb raten wir, eine geöffnete Flasche innerhalb eines Jahres aufzubrauchen; das Etikett nennt keine Frist. Einen Gehalt an welcher Fettsäure oder welchem Farbstoff auch immer nennt das Etikett nicht, und wir nennen dann auch keinen.
Wofür Tomatensamenöl gekauft wird
- Tomatensamenöl im Gesicht und unter Make-up. Zwei bis drei Tropfen auf die leicht feuchte Haut nach der Reinigung, mit der flachen Hand angedrückt; es zieht schnell ein und passt dadurch auch unter eine Tagescreme oder Make-up.
- Tomatensamenöl in einem Bartöl. Ein Teil Tomatensamenöl auf ein Teil Jojobaöl in einem Pipettenfläschchen; drei bis fünf Tropfen der Mischung pro Anwendung, durch den Bart und auf die Haut darunter.
- Tomatensamenöl am Körper und auf den Händen. Ein halber Teelöffel pro Arm oder Bein auf die noch feuchte Haut nach dem Duschen, oder ein oder zwei Tropfen auf die Hände; es zieht schnell ein und hinterlässt wenig Glanz.
- Tomatensamenöl in einer eigenen Mischung. Ein Teil Tomatensamenöl auf ein bis zwei Teile anderes Öl oder Butter als leichtes Öl in einem Gesichtsöl, einer Nachtcreme oder einer Haarmaske.
Alle reinen Pflanzenöle finden Sie bei den Trägerölen; die Öle, die vor allem für das Gesicht gewählt werden, stehen zusammen in der Kollektion Gesichtsöl.
Tomatensamenöl, Traubenkernöl und Himbeeröl: drei dünne Samenöle für das Gesicht
Wer ein dünnes Samenöl für das Gesicht sucht, landet oft bei einem dieser drei, und sie haben mehr gemeinsam als ihr Gefühl. Traubenkernöl stammt aus den Kernen, die beim Keltern von Wein übrig bleiben, ist hellgelb bis hellgrün, fast geruchlos, dünn und das günstigste der drei; die praktische Wahl für große Flächen und für alle, die viel Öl verbrauchen. Himbeeröl stammt aus den Kernen der Himbeere, ist goldgelb, etwas fruchtig im Geruch und hinterlässt von den dreien das trockenste, fast matte Gefühl; das Öl für alle, die nur das Gesicht möchten. Tomatensamenöl liegt dazwischen: dünn und schnell einziehend wie die anderen beiden, mit einem leichten Orangeton und einem vagen Geruch nach Tomatenblatt, die die anderen beiden nicht haben, und im Preis näher am Traubenkernöl als am Himbeeröl. Alle drei sind stark ungesättigt und stehen kühl und dunkel. Wer zwischen den dreien schwankt, wählt nach Geruch, Farbe und Preis, nicht nach einer Eigenschaft darüber hinaus, denn die behaupten wir von keinem der drei.
Tomatensamenöl und die Tomate: woher die Samen kommen
Tomatensamen sind keine Kultur, die für das Öl angebaut wird: Die Samen fallen in der Regel bei der Verarbeitung von Tomaten zu Saft, Mark und Passata an, wo sie zusammen mit der Schale abgetrennt werden. Für das Öl werden sie getrocknet und gepresst. Woher die Samen für diese Flasche stammen und von welchem Verarbeiter, sagt das Etikett nicht; es sagt nur, dass das Öl in Indien hergestellt ist, und Indien ist einer der größten Tomatenanbauer der Welt. Dass die Tomate selbst essbar ist, macht dieses Öl nicht zu einem Lebensmittel: Auf dem Etikett steht kosmetisches Tomatensamenöl, mit Haar und Haut als Anwendung, und so ist es gepresst, abgefüllt und gedacht. Was die Tomate sonst ist und kann, überlassen wir der Küche; diese Seite handelt nur vom Öl aus ihren Samen.
Was wir über Tomatensamenöl nicht behaupten
Über Tomatensamenöl kursieren im Internet viele Geschichten: über den roten Farbstoff der Tomate und das, was er im Öl bewirken soll, über Fettsäuren und andere Stoffe, die von Natur aus darin stecken sollen, und über alles, was das Öl mit der Haut machen soll. Auch unsere eigene alte Seite zählte solche Stoffe auf, nannte das Öl unraffiniert, ein Wort, das das Etikett nicht verwendet, und gab eine Haltbarkeit an, die nirgends auf dem Etikett steht. Dazu äußern wir uns nicht mehr: Das Etikett nennt nur Solanum Lycopersicum (Tomato) Seed Oil, kaltgepresst und hergestellt in Indien, und keinen Gehalt; es gibt keine Analyse dieser Charge, und ein kosmetisches Öl ist kein Medikament. Was wir sagen können, steht hier: was drin ist, woher es kommt, wie es riecht und sich anfühlt, warum es kühl stehen muss, und wie Sie es verwenden und aufbewahren.
Anwendung
So verwenden Sie Tomatensamenöl im Gesicht und unter Make-up
Für das Gesicht genügen zwei bis drei Tropfen Tomatensamenöl. Geben Sie sie auf die leicht feuchte Haut, nach der Reinigung, und drücken Sie sie mit der flachen Hand an, statt zu reiben; nach einer Minute ist das Öl eingezogen, und die Haut fühlt sich nicht mehr fettig an. Wer eine Tagescreme verwendet, trägt zuerst das Öl auf und danach die Creme, oder mischt zwei Tropfen in die Portion Creme in der Hand; weil das Öl so wenig Glanz hinterlässt, passt es auch unter Make-up, wenn Sie ihm diese Minute geben. Der vage Geruch nach Tomatenblatt ist in der ersten Minute da und danach weg, und die leichte Orangefarbe in der Flasche sehen Sie auf der Haut nicht wieder. Wer das Öl zum ersten Mal verwendet, beginnt mit einem Tropfen an der Kieferlinie und schaut am nächsten Tag, wie die Haut reagiert. Das Etikett nennt Haar und Haut als Anwendung; was das Öl mit der Haut machen soll, außer einzuziehen, behaupten wir nicht.
Tomatensamenöl in einem Bartöl: so mischen Sie es
Ein Bartöl muss dünn sein, sonst wird der Bart schwer und die Haut darunter fettig, und deshalb ist Tomatensamenöl eine naheliegende Basis dafür. Mischen Sie in einem sauberen Pipettenfläschchen ein Teil Tomatensamenöl mit einem Teil Jojobaöl, das geruchlos ist und am längsten gut bleibt; wer ein volleres Bartöl möchte, nimmt zwei Teile Tomatensamenöl auf ein Teil Jojoba. Geben Sie pro Anwendung drei bis fünf Tropfen der Mischung in die Handfläche, reiben Sie die Hände gegeneinander und verteilen Sie das Öl durch den Bart bis auf die Haut darunter, von der Haut zu den Spitzen; danach kämmen. Einen Duft zuzugeben ist nicht nötig: Der vage Geruch nach Tomatenblatt ist nach einer Minute weg, und Jojoba riecht nach nichts. Ein Fläschchen mit 30 ml der Mischung reicht bei täglicher Anwendung zwei bis drei Monate; mischen Sie nicht mehr, als Sie in dieser Zeit aufbrauchen, denn das Tomatensamenöl bestimmt die Haltbarkeit.
Tomatensamenöl am Körper, auf den Händen und in einer eigenen Mischung
Am Körper kommt Tomatensamenöl auf die noch feuchte Haut, direkt nach dem Duschen: ein halber Teelöffel pro Arm oder Bein, mit den Händen dünn verrieben, dann verteilt es sich leicht und zieht schnell ein; warten Sie eine Minute, bevor Sie sich anziehen. Auf die Hände kommen ein oder zwei Tropfen nach dem Händewaschen, bis in die Nagelhaut eingerieben. In einer eigenen Mischung ist Tomatensamenöl das leichte Öl: Ein Teil Tomatensamenöl auf ein bis zwei Teile anderes Öl oder geschmolzene Butter ergibt ein Gesichtsöl, eine Nachtcreme oder eine Haarmaske, die schneller einzieht als das schwerere Öl allein. Weil Tomatensamenöl schneller alt wird als die meisten anderen Öle, bestimmt es die Haltbarkeit der Mischung: Mischen Sie pro Mal eine kleine Menge in einem sauberen Tiegel, bewahren Sie sie kühl und dunkel auf und verwenden Sie sie innerhalb weniger Monate.
Wie oft und wie viel Tomatensamenöl Sie verwenden
Gesicht: zwei bis drei Tropfen pro Anwendung, einmal am Tag; drei Tropfen sind etwa 0,15 ml, eine Flasche mit 30 ml reicht also zweihundertmal, gut ein halbes Jahr. Bartöl: drei bis fünf Tropfen der Mischung pro Tag, etwa 0,2 ml, davon die Hälfte Tomatensamenöl; eine Flasche mit 30 ml reinem Öl reicht also für fast ein Jahr Bartöl. Körper: ein halber Teelöffel von etwa 2,5 ml pro Arm oder Bein, also vierzigmal ein Arm oder Bein aus 100 ml. Hände: ein oder zwei Tropfen, etwa 0,1 ml, also dreihundertmal aus 30 ml. Mehr Öl ergibt kein besseres Ergebnis, nur eine Haut, die länger glänzt; bei diesem dünnen Öl ist weniger fast immer genug.
30 ml oder 100 ml: welche Flasche Sie wählen
Verwenden Sie Tomatensamenöl für das Gesicht, die Hände oder ein Bartöl, reichen 30 ml für Monate, und die Flasche ist leer, bevor das Öl alt wird; bei einem Öl, das so schnell alt wird wie dieses, ist das das wichtigste Argument, und für die meisten Menschen ist 30 ml deshalb die richtige Größe. Verwenden Sie es am Körper oder als festes leichtes Öl in eigenen Mischungen, sind 30 ml in ein paar Wochen aufgebraucht, und 100 ml ist pro Milliliter günstiger; bewahren Sie die große Flasche kühl und dunkel auf und brauchen Sie sie innerhalb eines Jahres auf. Beide Flaschen enthalten dasselbe Öl, in dunklem Glas mit Pipette, und sind auch im Set mit drei oder sechs erhältlich. Wer Tomatensamenöl noch nicht kennt, beginnt mit 30 ml.
Worauf Sie bei Tomatensamenöl achten
Tomatensamenöl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt; es ist ein kosmetisches Öl, also nicht einnehmen und nicht in der Küche verwenden, auch wenn die Tomate selbst essbar ist. Tragen Sie zuerst einen Tropfen auf die Innenseite Ihres Handgelenks auf und warten Sie einen Tag. Die Tomate steht nicht auf der europäischen Liste der vierzehn Allergene, und das Etikett nennt keine Duftstoffe, aber ein Analysezertifikat dieser Charge gibt es nicht, also versprechen wir nichts über Spuren; wer auf Tomate oder andere Nachtschattengewächse reagiert oder nach dem Test etwas bemerkt, verwendet das Öl nicht und spricht mit einem Arzt. Kontakt mit den Augen vermeiden und bei Berührung mit lauwarmem Wasser spülen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bewahren Sie die Flasche kühl, dunkel und gut verschlossen auf, am besten nicht im Badezimmer, und brauchen Sie eine geöffnete Flasche innerhalb eines Jahres auf, denn das Etikett nennt keine Frist. Riecht das Öl scharf, muffig oder ranzig statt leicht nach Tomatenblatt, verwenden Sie es nicht mehr.
Inhaltsstoffe
Solanum Lycopersicum (Tomato) Seed Oil