Beschreibung
Was ist Bergamottöl?
Bergamottöl ist ein konzentrierter Duftstoff, gewonnen durch Kaltpressung der Schale der Bergamotte, Citrus bergamia, einer Zitrusfrucht, die in der Botanik als Kreuzung aus Bitterorange und Zitrone gilt und zu sauer und bitter ist, um sie zu essen. Ausgeschrieben heißt es ätherisches Bergamottöl, auch Bergamotteöl geschrieben. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Citrus Bergamia Peel Oil Expressed: Peel ist die Schale, in der die Öldrüsen sitzen, und Expressed bedeutet gepresst, die Gewinnung steht also auf dem Etikett selbst. Das Etikett nennt keinen zweiten Inhaltsstoff und keine Herkunft. Es ist ein dünnes, hellgrünes bis gelbgrünes Öl mit einem frischen, blumigen Zitrusduft: die Mitte zwischen Zitrone und Bitterorange, mit einem weichen blumigen Rand, den Zitronenöl nicht hat. Es ist der Duft, der Earl Grey seinen Charakter gibt. Ein ätherisches Öl ist kein fettes Öl: Es verfliegt, hinterlässt auf Papier keinen Fettfleck und löst sich in Öl und Alkohol, nicht in Wasser.
Bergamottöl ist ein gepresstes Zitrusschalenöl, und von dieser Gruppe ist es das bekannteste, wenn es um die Sonne geht: Die Schale enthält von Natur aus Bergapten, den Stoff, der die Haut empfindlicher für Sonnenlicht macht, was phototoxisch heißt. Nach der Anwendung auf der Haut bleiben Sie deshalb zwölf Stunden aus der Sonne und dem Solarium fern, auch nach einem Bad mit diesem Öl; das Etikett sagt Expressed, gepresst, diese Flasche ist also das gewöhnliche gepresste Schalenöl, und so gehen wir damit um. Ansonsten geht es tropfenweise: drei bis fünf in den Diffuser, einer pro Teelöffel Trägeröl auf der Haut, einer auf einen Duftstein. Bergamottöl ist ein Duftstoff und kein Medikament; zu einer Auswirkung auf den Körper oder auf Beschwerden äußern wir uns nicht. Wir verkaufen es in Fläschchen mit 10 ml und 30 ml aus braunem Glas.
Bergamottöl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Citrus Bergamia Peel Oil Expressed, genau wie auf dem Etikett gedruckt; der einzige Inhaltsstoff, mit Schale und Pressung im Namen.
- Pflanze: die Bergamotte, Citrus bergamia, eine Zitrusfrucht aus der Familie der Rautengewächse; das Öl stammt aus der Schale, nicht aus dem Blatt, der Blüte oder dem Saft.
- Gewinnung: Kaltpressung der Schale, wie das Etikett mit Expressed angibt; das Etikett nennt keine Herkunft und keine Frist, und deshalb nennen wir sie auch nicht.
- Farbe und Duft: dünn und hellgrün bis gelbgrün; der Duft ist frisch, blumig und zitrusartig, zwischen Zitrone und Bitterorange, der Duft von Earl Grey.
- Sonne: gepresstes Zitrusschalenöl mit von Natur aus enthaltenem Bergapten, phototoxisch; nach der Anwendung auf der Haut zwölf Stunden nicht in die Sonne und nicht ins Solarium.
- Anwendung: Diffuser mit drei bis fünf Tropfen, Duftstein mit einem Tropfen, verdünnt in einem Massageöl mit einem Tropfen pro Teelöffel Trägeröl, und im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl oder Milch.
- Duftallergene: in der Schale der Bergamotte kommen von Natur aus Limonen, Linalylacetat, Linalool, Geraniol und Citral vor; der Gehalt pro Charge steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben.
- Inhalt und Aufbewahrung: 10 ml oder 30 ml in braunem Glas; kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern; ausschließlich zur äußerlichen Anwendung, nicht einnehmen.
Wofür Bergamottöl gekauft wird
- Bergamottöl im Diffuser. Drei bis fünf Tropfen auf das Wasser geben einen frischen, blumigen Zitrusduft, der einen Raum schnell füllt und ebenso schnell verfliegt; allein, oder mit einem Tropfen Lavendel, Geranie oder Zedernholz dazu.
- Bergamottöl auf einem Duftstein oder Taschentuch. Ein Tropfen gibt eine Stunde lang einen leichten Zitrusduft, ohne Gerät und ohne dass das Öl die Haut berührt; die Sonnenregel betrifft die Haut.
- Bergamottöl verdünnt in einem Massageöl oder im Bad. Ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl, oder höchstens drei Tropfen im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl; danach zwölf Stunden aus der Sonne, also lieber am Abend.
Alle Düfte stehen bei den ätherischen Ölen; die Öle zum Verdünnen stehen bei den Trägerölen.
Bergamottöl und die Sonne: warum zwölf Stunden, und was Bergapten ist
Alle gepressten Zitrusschalenöle machen die Haut empfindlicher für Sonnenlicht, und Bergamottöl ist davon das bekannteste. Der Grund heißt Bergapten, ausgeschrieben 5-Methoxypsoralen: ein Stoff, der von Natur aus in der Schale der Bergamotte sitzt und mit dem Öl ausgepresst wird. Kommt Haut mit diesem Stoff danach in die Sonne oder ins Solarium, kann sie viel stärker reagieren als ohne, und diese Reaktion kommt oft erst Stunden später und kann Tage anhalten. Wie viel Bergapten in dieser Charge steckt, steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben; wir rechnen also mit dem Öl, wie das Etikett es nennt, Citrus Bergamia Peel Oil Expressed, dem gewöhnlichen gepressten Schalenöl. Es gibt bearbeitete Bergamottöle, aus denen dieser Stoff entfernt wurde; dieses Etikett sagt dazu nichts, und was das Etikett nicht sagt, versprechen wir nicht. Die Regel ist deshalb einfach und ohne Ausnahme: Jede Hautstelle, auf die Bergamottöl oder eine Mischung mit Bergamottöl gekommen ist, bleibt zwölf Stunden aus der Sonne und dem Solarium fern, in jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Im Diffuser und auf einem Duftstein berührt das Öl die Haut nicht, und dort gilt die Regel also nicht.
Bergamottöl neben Pomeranze, Orange und Grapefruit: vier gepresste Schalenöle
Bergamottöl gehört zu den gepressten Zitrusschalenölen, zusammen mit Pomeranzenöl von der Bitterorange, Orangenöl von der süßen Orange und Grapefruitöl, und weiter Zitrone und Mandarine. Alle vier kommen aus der Schale, alle vier sind gepresst, und für alle vier gilt dieselbe Sonnenregel von zwölf Stunden; Bergamotte ist von der Reihe das Öl, bei dem diese Regel am schwersten wiegt. Im Duft unterscheiden sie sich deutlich: Bergamotte ist frisch und blumig, mit dem Rand, den Sie von Earl Grey kennen; Pomeranze ist bittersüß und am schärfsten; süße Orange ist die süßeste und rundeste; Grapefruit ist bittersüß und am wenigsten süß. Wer einen Zitrusduft für den Diffuser sucht, ohne die Sonnenregel auf der Haut, muss nichts wählen: Im Diffuser berührt keines der vier die Haut. Jedes Produkt hat eine eigene Etikettzeile und eine eigene Seite mit eigener Dosierung.
Was wir über Bergamottöl nicht behaupten
Über Bergamottöl kursieren online viele Geschichten: darüber, was der Duft mit dem Tag oder der Nacht tun soll, über den Körper und die Haut, über Stoffe, die darin stecken sollen, und in welcher Menge, und über die Sonne. Dazu äußern wir uns auf dieser Seite nicht, auch nicht als Tradition, Zitat oder Widerspruch, und zur Sonne sagen wir nur die Tatsache: zwölf Stunden aus der Sonne nach der Anwendung auf der Haut, in welcher Form auch immer. Das Etikett nennt Citrus Bergamia Peel Oil Expressed und sonst nichts: keinen Gehalt, keine Herkunft und keine Frist. Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff, kein Medikament und kein Lebensmittel; haben Sie eine Beschwerde, dann sind Ihr Hausarzt oder Ihre Apotheke die Adresse und nicht dieses Fläschchen. Was wir sagen können, steht hier: was drin ist, wie es riecht, wie viele Tropfen wohin gehen, was Sie damit nicht tun und wie Sie es aufbewahren.
Anwendung
Bergamottöl im Diffuser, auf einem Duftstein oder über einem Teelicht
Geben Sie drei bis fünf Tropfen Bergamottöl auf das Wasser eines elektrischen Diffusers, lassen Sie ihn höchstens eine Stunde laufen und lüften Sie danach den Raum. Zitrusdüfte füllen einen Raum schnell und verfliegen ebenso schnell: Beginnen Sie mit drei Tropfen und geben Sie nach einer halben Stunde nach, statt gleich reichlich zu dosieren. In die Schale einer Duftlampe über einem Teelicht kommen vier Tropfen auf das Wasser; lassen Sie die Schale nicht trocken kochen, denn ätherisches Öl ist brennbar. Ohne Gerät genügt ein Tropfen auf einem Duftstein oder einem Papiertaschentuch. Im Diffuser berührt das Öl die Haut nicht; die Sonnenregel betrifft die Haut. Ist eine Schwangere, jemand mit Asthma, ein Kind unter sechs Jahren oder ein Haustier im Raum, sprechen Sie zuerst mit Arzt, Apotheker oder Tierarzt, bevor der Diffuser läuft; Katzen bauen einige Duftstoffe schlecht ab.
Bergamottöl verdünnt auf der Haut: ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl
Auf die Haut kommt Bergamottöl nur verdünnt, höchstens ein Prozent: ein Tropfen auf einen Teelöffel von 5 ml Trägeröl, und für das Gesicht die Hälfte. Als Trägeröl nehmen Sie Jojobaöl oder süßes Mandelöl; für ein Massageöl mischen Sie drei Tropfen in einen Esslöffel von 15 ml. Tragen Sie zuerst einen Tropfen der Mischung auf die Innenseite Ihres Handgelenks auf und warten Sie einen Tag. Und dann die Regel, die bei Bergamottöl schwerer wiegt als bei jedem anderen Duft: Jede Hautstelle, auf die die Mischung gekommen ist, bleibt zwölf Stunden aus der Sonne und dem Solarium fern, denn das Bergapten in der gepressten Schale macht die Haut empfindlicher für Sonnenlicht. Verwenden Sie die Mischung also am Abend, und nicht im Gesicht, am Hals, an den Armen oder Händen an einem Tag, an dem Sie nach draußen gehen. Nicht auf Schleimhäute, nicht in Augennähe und nicht bei Kindern.
Bergamottöl im Bad, niemals pur und nicht einnehmen
Ins Bad kommen höchstens drei Tropfen Bergamottöl, zuerst mit einem Esslöffel Trägeröl oder Vollmilch gemischt, denn ätherisches Öl löst sich nicht in Wasser und schwimmt sonst ungemischt auf dem Wasser, genau dort, wo Ihre Haut ins Wasser geht. Auch nach einem Bad gilt die Sonnenregel: zwölf Stunden aus der Sonne und dem Solarium fern, also ist das Bad eines für den Abend; dasselbe gilt für selbst gemachte Seife oder Badesalz mit diesem Öl. Niemals pur auf die Haut und niemals in die Augen; kommt doch pures Öl auf die Haut, wischen Sie es mit Trägeröl ab und waschen mit milder Seife nach, und kommt Öl ins Auge, spülen Sie mit reichlich lauwarmem Wasser und suchen bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt auf. Nicht einnehmen und nicht in Essen oder Getränke, auch nicht, weil der Duft Sie an Earl Grey erinnert: Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff und kein Lebensmittel, und diese Flasche ist nicht als Lebensmittel abgefüllt oder geprüft.
Wie viel Bergamottöl Sie verwenden und wie lange ein Fläschchen reicht
Ein Tropfen ist etwa 0,05 ml, also sind 10 ml Bergamottöl etwa zweihundert Tropfen und 30 ml sechshundert. In den Diffuser gehen drei bis fünf Tropfen pro Anwendung: Das Fläschchen mit 10 ml reicht dann 40- bis 65-mal, das mit 30 ml 120- bis 200-mal. Auf einem Duftstein ein Tropfen pro Tag: 10 ml reichen gut ein halbes Jahr. In einem Massageöl drei Tropfen pro Esslöffel und ein oder zwei Esslöffel pro Massage, also drei bis sechs Tropfen pro Anwendung; im Bad drei. Wer den Diffuser täglich einschaltet, wählt 30 ml; wer das Öl ab und zu in einer Mischung verwendet, hat an 10 ml genug, und das ist bei einem Zitrusöl auch vernünftig: Das Etikett nennt keine Haltbarkeitsfrist, aber gepresste Zitrusöle halten kürzer als die meisten ätherischen Öle. Brauchen Sie ein geöffnetes Fläschchen innerhalb eines Jahres und lieber früher auf, und verwenden Sie das Öl nicht mehr, wenn es stumpf, dicker oder trüb geworden ist oder anders riecht als beim Kauf.
Bergamottöl und Bergamottwasser: warum es von der Schale kein Hydrolat gibt
Ein Hydrolat oder Pflanzenwasser ist das wässrige Destillat, das bei der Wasserdampfdestillation einer Pflanze übrig bleibt. Bergamottöl wird nicht destilliert, sondern aus der Schale gepresst, und deshalb gibt es kein Bergamottwasser von der Schale; was unter diesem Namen angeboten wird, ist meist Wasser mit einem zugesetzten Duft. Wer den Duft der Bergamotte auf der Haut möchte, ohne die Sonnenregel, hat also kein Hydrolat als Alternative und bleibt beim Diffuser oder Duftstein. Die Pflanzenwässer, die wir führen, alle von destillierten Pflanzen, stehen bei den Hydrolaten; welches Wasser genau in jeder Flasche ist, steht auf dem Etikett dieses Produkts.
Worauf Sie bei Bergamottöl achten
Bergamottöl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt und nur verdünnt; niemals pur, nicht einnehmen und nicht bei Kindern. Nach der Anwendung auf der Haut zwölf Stunden nicht in die Sonne und nicht ins Solarium; das ist kein Ratschlag, sondern eine Eigenschaft gepresster Bergamottschale, und das Etikett trägt diesen Hinweis nicht, also steht er hier. In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Asthma, und wenn das Öl für einen Raum gedacht ist, in dem Kinder unter sechs Jahren oder Haustiere sind, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Tierarzt. In der Schale der Bergamotte kommen von Natur aus die Duftallergene Limonen, Linalylacetat, Linalool, Geraniol und Citral vor, aus Anhang III der europäischen Kosmetikverordnung; der Gehalt pro Charge steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben, also versprechen wir nichts, und Sie machen zuerst den Test an der Innenseite Ihres Handgelenks. Was diese Stoffe sind, lesen Sie auf der Seite über Allergene in ätherischen Ölen. Bewahren Sie das Fläschchen kühl, dunkel und gut verschlossen auf, fern von offenem Feuer und heißen Oberflächen, und außerhalb der Reichweite von Kindern. Wie ein ätherisches Öl gewonnen und verdünnt wird, steht auf der Seite Wissen über ätherische Öle; die Regeln für alle Öle dieser Reihe stehen auf der Seite Sicherheit bei ätherischen Ölen.
Inhaltsstoffe
Citrus Bergamia Peel Oil Expressed