Beschreibung
Was ist Schwarzkümmelöl?
Schwarzkümmelöl ist das kaltgepresste Pflanzenöl aus den Samen des Schwarzkümmels, Nigella sativa, einer einjährigen Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse mit fein zerteilten Blättchen, blassblauen bis weißen Blüten und einer Samenkapsel voller kleiner, kantiger, mattschwarzer Samen. Aus diesen Samen kommt das Öl: daher Seed Oil auf dem Etikett. Dasselbe Öl heißt getrennt geschrieben Schwarzkümmel Öl, nach dem botanischen Namen Nigellaöl und auf Englisch black seed oil; der Samen selbst heißt auf Arabisch habba sawda. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Nigella Sativa Seed Oil, kaltgepresst und hergestellt in Marokko, als kosmetisches Schwarzkümmelöl mit der Anwendung Haar und Haut; das Etikett nennt keinen zweiten Inhaltsstoff.
Das Öl ist dunkel bernsteinfarben bis braun und mittelschwer: dicker als Jojobaöl, viel dünner als Rizinusöl. Es zieht in ein paar Minuten ein und hinterlässt einen leichten Film, den Sie noch kurz spüren. Was Ihnen zuerst auffällt, ist der Geruch: würzig und scharf, pfeffrig, mit einem bitteren Unterton, genau der Geruch der Samen selbst, und dieser Geruch bleibt nach dem Auftragen noch eine Weile. Wer Schwarzkümmelöl zum ersten Mal öffnet, sollte das wissen; es ist kein Öl, das man nicht riecht. Verwendet wird es im Gesicht und auf trockenen Stellen am Körper, auf der Kopfhaut, in den Haarspitzen und als Teil einer eigenen Mischung. Wir verkaufen Schwarzkümmelöl rein, ohne Zusätze, in Flaschen mit 30 ml und 100 ml mit Pipette.
Schwarzkümmelöl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Nigella Sativa Seed Oil, genau wie auf dem Etikett gedruckt; der einzige Inhaltsstoff.
- Pflanze: Schwarzkümmel, Nigella sativa, aus der Familie der Hahnenfußgewächse; das Öl stammt aus den schwarzen Samen.
- Gewinnung und Herkunft: kaltgepresst und hergestellt in Marokko, wie auf dem Etikett steht.
- Farbe und Geruch: dunkler Bernstein bis Braun; würzig, scharf und pfeffrig, mit einem bitteren Unterton; der Geruch bleibt.
- Konsistenz: mittelschwer; zieht in ein paar Minuten ein und hinterlässt einen leichten Film.
- Andere Namen: Schwarzkümmel Öl, Nigellaöl, black seed oil, Schwarzkümmelsamenöl; alles dasselbe Öl.
- Anwendung: Gesicht, trockene Stellen am Körper, Kopfhaut, Haarspitzen und eine eigene Mischung; ausschließlich äußerlich, nicht einnehmen.
- Siegel: keines; das Etikett trägt keines, also nennt die Seite keines.
- Inhalt und Aufbewahrung: 30 ml oder 100 ml in dunklem Glas mit Pipette; kühl, dunkel und gut verschlossen, und eine geöffnete Flasche innerhalb von zwölf Monaten aufbrauchen.
Schwarzkümmelöl stammt vom Schwarzkümmel, und Schwarzkümmel ist kein Kreuzkümmel
Der Name führt in die Irre. Schwarzkümmel, Nigella sativa, gehört zu den Hahnenfußgewächsen, derselben Familie wie Butterblume und Akelei; Kreuzkümmel, Cuminum cyminum, gehört zu den Doldenblütlern, der Familie von Möhre und Petersilie, und der Kümmel des Brotes, Carum carvi, ebenso. Die Pflanzen sind nicht miteinander verwandt, und die Samen ähneln sich nur aus der Ferne: Kreuzkümmel ist braun und länglich, Schwarzkümmel schwarz und kantig. Auch die Zierpflanze Jungfer im Grünen, Nigella damascena, ist eine andere Art; von ihr stammt dieses Öl nicht. Auf Niederländisch heißt die Pflanze zwarte komijn, auf Französisch nigelle oder cumin noir, auf Arabisch habba sawda oder habbat al baraka. Die ganzen Samen verkaufen wir getrennt, als Küchengewürz, unter dem Namen Sanuz Schwarzkümmelsamen; diese Flasche ist das kosmetische Öl aus denselben Samen, gepresst für Haut und Haar und nicht für die Küche. Wer den Geruch des Schwarzkümmels lieber in einer Seife hat, findet ihn in der M’Gouna Schwarzkümmelseife, einem anderen Produkt mit eigenem Etikett und einem Duftstoff darin.
Wofür Schwarzkümmelöl gekauft wird
- Schwarzkümmelöl im Gesicht und auf trockenen Stellen am Körper. Zwei bis drei Tropfen auf die leicht feuchte Haut, wegen des Geruchs am liebsten abends; auf Ellbogen, Schienbeinen und Händen ein halber Teelöffel, dünn verrieben.
- Schwarzkümmelöl auf der Kopfhaut. Ein halber Teelöffel, Scheitel für Scheitel in die Kopfhaut einmassiert, eine halbe bis eine Stunde einwirken lassen und auswaschen; die Anwendung, für die die meisten Menschen dieses Öl kaufen.
- Schwarzkümmelöl in den Haarspitzen. Ein oder zwei Tropfen zwischen den Handflächen verrieben und durch die Spitzen von trockenem Haar gezogen, zwischen zwei Wäschen.
- Schwarzkümmelöl in einer eigenen Mischung. Ein Teil Schwarzkümmelöl auf drei bis vier Teile eines milderen Öls, damit der würzige Geruch mitspielt, aber nicht dominiert.
Alle reinen Pflanzenöle finden Sie bei den Trägerölen und bei den reinen Ölen; die Öle für die Kopfhaut stehen bei den Haarölen.
Schwarzkümmelöl, Rizinusöl und Jojobaöl: drei Öle für die Kopfhaut
Wer Schwarzkümmelöl für die Kopfhaut in Betracht zieht, landet oft auch bei diesen beiden. Rizinusöl ist dick und zähflüssig, fast geruchlos, und bleibt lange auf der Haut liegen; es lässt sich schwerer verteilen und auswaschen, und deshalb mischen es viele Menschen. Jojobaöl ist dünn, nahezu geruchlos und eigentlich ein flüssiges Wachs, wird kaum alt und hinterlässt keinen Film; es ist das Öl, das Sie wählen, wenn Sie nichts riechen möchten. Schwarzkümmelöl liegt in der Dicke dazwischen und ist von den dreien bei weitem das am stärksten riechende. Das macht die Wahl einfach: Wer den würzigen Geruch des Schwarzkümmels möchte, nimmt Schwarzkümmelöl pur; wer es verwenden, aber milder riechen möchte, mischt ein Teil Schwarzkümmelöl mit drei bis vier Teilen Jojobaöl; wer ein dickes Öl möchte, das sitzen bleibt, nimmt Rizinusöl und gibt nach Wunsch einen Schuss Schwarzkümmelöl dazu. Alle drei sind kosmetische Öle, die Sie äußerlich verwenden.
Was wir über Schwarzkümmelöl nicht behaupten
Über Schwarzkümmelöl kursieren mehr Geschichten als über fast jedes andere Pflanzenöl: über einen Stoff, der von Natur aus darin stecken soll, über das, was das Öl für Haut, Kopfhaut, Haar und den übrigen Körper tun soll, und über ein jahrhundertealtes Sprichwort, das ihm nahezu alles zuschreibt. Dazu äußern wir uns auf dieser Seite nicht, auch nicht als Zitat oder als Überlieferung. Das Etikett nennt Nigella Sativa Seed Oil, kaltgepresst und hergestellt in Marokko, mit der Anwendung Haar und Haut, und keinen Gehalt an welchem Stoff auch immer; ein Analysezertifikat dieser Charge haben wir nicht, und ein kosmetisches Öl ist kein Medikament und kein Lebensmittel. Was wir sagen können, steht hier: was drin ist, woher es kommt, wie es aussieht, riecht und sich anfühlt, wie Sie es verwenden, wie viel Sie brauchen und wie Sie es aufbewahren.
Anwendung
So verwenden Sie Schwarzkümmelöl im Gesicht und am Körper
Für das Gesicht genügen zwei bis drei Tropfen Schwarzkümmelöl. Geben Sie sie auf die leicht feuchte Haut, nach der Reinigung, und drücken Sie sie mit der flachen Hand an; das Öl ist mittelschwer und zieht in ein paar Minuten ein, mit einem leichten Film, den Sie noch kurz spüren. Rechnen Sie mit dem Geruch: würzig, scharf und pfeffrig, und er bleibt eine Weile. Deshalb verwenden es die meisten Menschen im Gesicht abends, oder sie mischen einen Tropfen in eine Portion eines milderen Öls oder ihrer Tagescreme in der Hand. Am Körper verwenden Sie es gezielt, auf Ellbogen, Schienbeinen oder Händen: ein halber Teelöffel, dünn verrieben auf der noch feuchten Haut nach dem Duschen. Wer das Öl zum ersten Mal verwendet, beginnt mit einem Tropfen an der Kieferlinie und schaut am nächsten Tag, wie die Haut reagiert. Weitere Öle für das Gesicht finden Sie bei den Gesichtsölen.
Schwarzkümmelöl auf der Kopfhaut
Verteilen Sie einen halben Teelöffel Schwarzkümmelöl, etwa 2,5 ml, mit den Fingerspitzen oder mit der Pipette Scheitel für Scheitel auf der Kopfhaut und massieren Sie ein paar Minuten; für sehr volles Haar einen ganzen Teelöffel. Lassen Sie das Öl eine halbe bis eine Stunde einwirken, nach Wunsch unter einem Handtuch oder einer Duschhaube, und waschen Sie es mit Shampoo aus, nötigenfalls zweimal; der Geruch geht beim Waschen größtenteils weg, kann aber in den ersten Stunden noch leicht da sein. Einmal pro Woche ist üblich. Möchten Sie das Öl milder, mischen Sie es mit gleich viel Jojobaöl oder einem anderen dünnen Öl; es verteilt sich dann auch leichter. Auf den Haarspitzen zwischen den Wäschen genügen ein oder zwei Tropfen, zwischen den Handflächen verrieben und durch die Spitzen von trockenem Haar gezogen, nicht auf den Ansatz. Weitere Packungen für das Haar finden Sie bei den Haarmasken.
Schwarzkümmelöl in einer eigenen Mischung
In einer eigenen Mischung bestimmt Schwarzkümmelöl den Geruch des Ganzen, auch in kleinem Anteil. Halten Sie deshalb ein Teil Schwarzkümmelöl auf drei bis vier Teile anderes Öl oder geschmolzene Butter ein: Dann ist der würzige Geruch zu erkennen, ohne dass er alles übertönt. Mischen Sie in einem sauberen Tiegel, bewahren Sie ihn kühl und dunkel auf und verwenden Sie die Mischung innerhalb weniger Monate. Schwarzkümmelöl wird, wie jedes Pflanzenöl, mit der Zeit alt: Riecht die Mischung nicht mehr würzig, sondern scharf und ranzig, werfen Sie sie weg. Was das andere Öl oder die Butter ist, steht auf der eigenen Seite dieses Produkts; diese Seite handelt nur vom Schwarzkümmelöl.
Wie oft und wie viel Schwarzkümmelöl Sie verwenden
Gesicht: zwei bis drei Tropfen pro Anwendung, einmal am Tag; drei Tropfen sind etwa 0,15 ml, eine Flasche mit 30 ml reicht also zweihundertmal, gut ein halbes Jahr. Körper: ein halber Teelöffel von etwa 2,5 ml pro trockener Stelle, also vierzigmal aus 100 ml. Kopfhaut: ein halber Teelöffel pro Anwendung, einmal pro Woche, also vierzigmal aus 100 ml oder zwölfmal aus 30 ml; ein ganzer Teelöffel für viel Haar ergibt zwanzigmal aus 100 ml. Haarspitzen: ein oder zwei Tropfen, also hunderte Male aus einer Flasche. Mehr Öl ergibt kein besseres Ergebnis, nur Haar, das sich fettig anfühlt, und einen Geruch, der länger bleibt.
30 ml oder 100 ml: welche Flasche Sie wählen
Verwenden Sie Schwarzkümmelöl im Gesicht oder in den Haarspitzen, oder möchten Sie erst wissen, ob Ihnen der Geruch zusagt, wählen Sie 30 ml: Diese Flasche reicht bei täglicher Anwendung im Gesicht gut ein halbes Jahr, und Sie kaufen keine 100 ml von einem Öl, das Ihnen vielleicht zu stark riecht. Verwenden Sie es wöchentlich auf der Kopfhaut oder in eigenen Mischungen, sind 100 ml pro Milliliter günstiger und trotzdem innerhalb eines Jahres aufgebraucht. Beide Flaschen enthalten dasselbe Öl, in dunklem Glas mit Pipette, und sind auch im Set mit drei oder sechs erhältlich; bestellen Sie nicht mehr, als Sie in einem Jahr aufbrauchen. Wer Schwarzkümmelöl noch nicht kennt, beginnt mit 30 ml.
Worauf Sie bei Schwarzkümmelöl achten
Schwarzkümmelöl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt; es ist ein kosmetisches Öl, also nicht einnehmen und nicht in der Küche verwenden. Es gibt auch Schwarzkümmelöl, das als Lebensmittel oder als Nahrungsergänzungsmittel verkauft wird; das ist ein anderes Produkt, anders gepresst, abgefüllt und geprüft, und diese Flasche ist das nicht. Tragen Sie zuerst einen Tropfen auf die Innenseite Ihres Handgelenks auf und warten Sie einen Tag; das Öl ist ausgeprägt, und wer es im Gesicht zu stark findet, mischt es mit einem milderen Öl. Kontakt mit den Augen vermeiden und bei Berührung mit lauwarmem Wasser spülen. Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bewahren Sie die Flasche kühl, dunkel und gut verschlossen auf und brauchen Sie eine geöffnete Flasche innerhalb von zwölf Monaten auf; das Etikett nennt keine Frist. Das Etikett nennt keine Duftstoffe, aber ein Analysezertifikat dieser Charge haben wir nicht. Riecht das Öl nicht mehr würzig und pfeffrig, sondern scharf und ranzig, verwenden Sie es nicht mehr.
Inhaltsstoffe
Nigella Sativa Seed Oil