Beschreibung
Was ist Muskatellersalbeiöl?
Muskatellersalbeiöl ist ein konzentrierter Duftstoff, gewonnen durch Wasserdampfdestillation der blühenden Triebspitzen des Muskatellersalbeis, Salvia sclarea, auf Englisch Clary Sage, auch Muskateller-Salbei geschrieben. Ausgeschrieben heißt es ätherisches Muskatellersalbeiöl. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Salvia Sclarea (Clary Sage) Oil: der botanische Name mit dem englischen Namen in Klammern; das Etikett nennt keinen zweiten Inhaltsstoff, keinen Pflanzenteil und keine Herkunft. Es ist ein dünnes, klares bis hellgelbes Öl mit einem würzigen, blumigen Duft und einer nussigen, fast teeartigen Basis: weich und rund, ohne die scharfe Kampfernote des Küchensalbeis. Ein ätherisches Öl ist kein fettes Öl: Es verfliegt, hinterlässt auf Papier keinen Fettfleck und löst sich in Öl und Alkohol, nicht in Wasser.
Muskatellersalbei und Küchensalbei gehören zur selben Gattung Salvia, sind aber zwei Arten mit je einem eigenen Duft. Das Kennzeichen des Muskatellersalbeis sind Linalylacetat und Linalool, dasselbe Paar Duftstoffe, das dem Lavendel seinen Duft gibt, und dazu Sclareol, der Duftstoff, der nach der Pflanze benannt ist. Wie viel von jedem Stoff in dieser Charge steckt, steht auf einem Analysezertifikat, das wir nicht haben, und deshalb nennen wir keinen Gehalt. Was es für Sie bedeutet: Muskatellersalbeiöl ist ein weicher, warmer Duft für den Diffuser, mit drei bis fünf Tropfen, und auf die Haut kommt es nur verdünnt, ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl. In der Schwangerschaft verwenden Sie Muskatellersalbeiöl nicht. Muskatellersalbeiöl ist ein Duftstoff und kein Medikament; zu einer Wirkung auf den Körper oder auf Beschwerden äußern wir uns nicht. Wir verkaufen es in Fläschchen mit 10 ml und 30 ml aus braunem Glas.
Muskatellersalbeiöl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Salvia Sclarea (Clary Sage) Oil, genau wie auf dem Etikett gedruckt, mit dem englischen Namen in Klammern; der einzige Inhaltsstoff.
- Pflanze: der Muskatellersalbei, Salvia sclarea, auf Englisch Clary Sage, eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler mit hohen Blütenständen, eine andere Art als der Küchensalbei.
- Gewinnung: Wasserdampfdestillation der blühenden Triebspitzen, Blüte und Blatt; das Etikett nennt selbst keinen Pflanzenteil und keine Herkunft, und deshalb nennen wir sie auch nicht.
- Farbe und Duft: dünn und klar bis hellgelb; der Duft ist würzig und blumig mit einer nussigen Basis, weich und rund, mit Linalylacetat und Linalool als Kennzeichen der Art.
- Stärke: kein starker Hautreizstoff wie Oregano oder Zimt: auf der Haut höchstens ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl und niemals pur; in der Schwangerschaft gar nicht.
- Anwendung: Diffuser mit drei bis fünf Tropfen, Duftstein mit einem Tropfen, verdünnt in einem Massageöl mit einem Tropfen pro Teelöffel Trägeröl, und im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl oder Milch.
- Duftallergene: im Muskatellersalbei kommen von Natur aus Linalylacetat, Linalool, Sclareol, Geraniol, Geranylacetat und Beta-Caryophyllen vor; der Gehalt pro Charge steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben.
- Inhalt und Aufbewahrung: 10 ml oder 30 ml in braunem Glas; kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern; ausschließlich zur äußerlichen Anwendung, nicht einnehmen.
Wofür Muskatellersalbeiöl gekauft wird
- Muskatellersalbeiöl im Diffuser. Drei bis fünf Tropfen auf das Wasser geben einen warmen, würzig-blumigen Duft, der sich nicht aufdrängt und lange bleibt; allein, oder mit einem Tropfen Lavendel, Bergamotte oder Zedernholz dazu.
- Muskatellersalbeiöl auf einem Duftstein oder Taschentuch. Ein Tropfen gibt stundenlang einen leichten, nussigen Duft, ohne Gerät und ohne dass das Öl die Haut berührt.
- Muskatellersalbeiöl verdünnt in einem Massageöl oder im Bad. Ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl für Arme, Beine oder Rücken, oder höchstens vier Tropfen im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl oder Milch.
Alle Düfte stehen bei den ätherischen Ölen; die Öle zum Verdünnen stehen bei den Trägerölen.
Muskatellersalbeiöl neben Küchensalbei und Lavendelöl: eine Gattung, zwei Arten, ein Paar Duftstoffe
Wer Salbei sagt, denkt an das graue Küchenkraut, Salvia officinalis, und da liegt das Missverständnis. Muskatellersalbeiöl kommt von Salvia sclarea, einer viel größeren Pflanze mit lila bis rosa Blütenständen von gut einem Meter Höhe, und riecht ganz anders: weich, würzig und blumig, mit einer nussigen Basis, ohne die scharfe Kampfernote des Küchenkrauts. Das Paar Duftstoffe, das dem Muskatellersalbei seinen Duft gibt, Linalylacetat und Linalool, ist dasselbe Paar wie beim Lavendelöl, und das hören Sie heraus: nebeneinander im Diffuser gehen die beiden ineinander über, mit Muskatellersalbei als dem wärmeren und Lavendel als dem frischeren von beiden. In einer Parfümeurmischung steht Muskatellersalbei deshalb oft im Herzen, zwischen Zitrus oben und Holz unten. Zwei Öle, zwei Etikettzeilen; diese Flasche trägt Salvia Sclarea (Clary Sage) Oil, der Lavendel seinen eigenen Namen und seine eigene Dosierung auf seiner eigenen Seite.
Was wir über Muskatellersalbeiöl nicht behaupten
Über Muskatellersalbeiöl kursieren online viele Geschichten: darüber, was es im oder am Körper tun soll, über Frauen und über bestimmte Lebensphasen, über den Kopf und das Gefühl, über Stoffe, die darin stecken sollen, und in welcher Menge. Dazu äußern wir uns auf dieser Seite nicht, auch nicht als Tradition, Zitat oder Widerspruch. Das Etikett nennt Salvia Sclarea (Clary Sage) Oil und sonst nichts: keinen Gehalt, keine Herkunft und keine Frist. Was wir tun, ist die Warnung, die zu diesem Öl gehört, ausdrücklich wiederholen: In der Schwangerschaft verwenden Sie Muskatellersalbeiöl nicht, auch nicht im Diffuser. Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff, kein Medikament und kein Lebensmittel; haben Sie eine Beschwerde, dann sind Ihr Hausarzt oder Ihre Apotheke die Adresse und nicht dieses Fläschchen. Was wir sagen können, steht hier: was drin ist, wie es riecht, wie viele Tropfen wohin gehen, was Sie damit nicht tun und wie Sie es aufbewahren.
Anwendung
Muskatellersalbeiöl im Diffuser, auf einem Duftstein oder über einem Teelicht
Geben Sie drei bis fünf Tropfen Muskatellersalbeiöl auf das Wasser eines elektrischen Diffusers, lassen Sie ihn höchstens eine Stunde laufen und lüften Sie danach den Raum. Es ist ein Duft, der lange bleibt: Beginnen Sie mit drei Tropfen und geben Sie nach einer halben Stunde nach, statt gleich reichlich zu dosieren. In die Schale einer Duftlampe über einem Teelicht kommen vier Tropfen auf das Wasser; lassen Sie die Schale nicht trocken kochen, denn ätherisches Öl ist brennbar. Ohne Gerät genügt ein Tropfen auf einem Duftstein oder einem Papiertaschentuch. Muskatellersalbeiöl mischt sich gut mit Lavendel, mit Bergamotte und mit Zedernholz. Ist eine Schwangere im Raum, dann bleibt der Diffuser mit diesem Öl aus; ist jemand mit Asthma, ein Kind unter sechs Jahren oder ein Haustier im Raum, sprechen Sie zuerst mit Arzt, Apotheker oder Tierarzt, denn Katzen bauen einige Duftstoffe schlecht ab.
Muskatellersalbeiöl verdünnt auf der Haut: ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl
Auf die Haut kommt Muskatellersalbeiöl nur verdünnt, höchstens ein Prozent: ein Tropfen auf einen Teelöffel von 5 ml Trägeröl. Als Trägeröl nehmen Sie Jojobaöl oder süßes Mandelöl; für ein Massageöl mischen Sie drei Tropfen in einen Esslöffel von 15 ml und verwenden die Mischung an Armen, Beinen, Schultern oder Rücken. Nicht in der Nähe der Augen, nicht auf verletzte oder frisch rasierte Haut, und nicht bei Kindern unter sechs Jahren. Tragen Sie zuerst einen Tropfen der Mischung auf die Innenseite Ihres Handgelenks auf und warten Sie einen Tag; brennt oder rötet sich die Haut, wischen Sie die Mischung mit etwas Trägeröl ab, waschen die Haut mit milder Seife und verwenden das Öl nicht mehr. Sind Sie schwanger, dann verwenden Sie Muskatellersalbeiöl nicht, auch nicht verdünnt.
Muskatellersalbeiöl im Bad, niemals pur und nicht einnehmen
Ins Bad kommen höchstens vier Tropfen Muskatellersalbeiöl, zuerst mit einem Esslöffel Trägeröl oder Vollmilch gemischt, denn ätherisches Öl löst sich nicht in Wasser und schwimmt sonst pur auf der Oberfläche, genau dort, wo Ihre Haut ins Wasser geht. Niemals pur auf die Haut und niemals in die Augen; kommt doch pures Öl auf die Haut, wischen Sie es mit Trägeröl ab und waschen mit milder Seife nach, und kommt Öl ins Auge, spülen Sie mit reichlich lauwarmem Wasser und suchen bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt auf. Nicht einnehmen und nicht in Essen, Getränke oder etwas für den Mund: Für ein Fläschchen wurde eine große Menge blühender Triebspitzen destilliert, und ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff und kein Lebensmittel. Von der Anwendung über einer Schüssel mit heißem Wasser raten wir ebenfalls ab.
Wie viel Muskatellersalbeiöl Sie verwenden und wie lange ein Fläschchen reicht
Ein Tropfen ist etwa 0,05 ml, also sind 10 ml Muskatellersalbeiöl etwa zweihundert Tropfen und 30 ml sechshundert. In den Diffuser gehen drei bis fünf Tropfen pro Anwendung: Das Fläschchen mit 10 ml reicht dann 40- bis 65-mal, das mit 30 ml 120- bis 200-mal. Auf einem Duftstein ein Tropfen pro Tag: 10 ml reichen gut ein halbes Jahr. In einem Massageöl drei Tropfen pro Esslöffel und ein oder zwei Esslöffel pro Massage, also drei bis sechs Tropfen pro Anwendung; im Bad vier. Wer den Diffuser täglich einschaltet, wählt 30 ml; wer das Öl ab und zu in einer Mischung verwendet, hat an 10 ml genug. Das Etikett nennt keine Haltbarkeitsfrist; brauchen Sie ein geöffnetes Fläschchen innerhalb von etwa einem Jahr auf und verwenden Sie das Öl nicht mehr, wenn es anders riecht als beim Kauf, dicker geworden oder trüb ist.
Worauf Sie bei Muskatellersalbeiöl achten
Muskatellersalbeiöl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt und nur verdünnt; niemals pur, nicht einnehmen, nicht in die Augen. In der Schwangerschaft verwenden Sie Muskatellersalbeiöl nicht, in keiner Form: Das ist bei diesem Öl keine Ermessensfrage, sondern eine feste Regel. In der Stillzeit, bei Asthma, und wenn das Öl für einen Raum gedacht ist, in dem Kinder unter sechs Jahren oder Haustiere sind, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Tierarzt. Im Muskatellersalbei kommen von Natur aus die Duftallergene Linalylacetat, Linalool, Sclareol, Geraniol, Geranylacetat und Beta-Caryophyllen vor, aus Anhang III der europäischen Kosmetikverordnung; der Gehalt pro Charge steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben, also versprechen wir nichts, und Sie machen zuerst den Test an der Innenseite Ihres Handgelenks. Was diese Stoffe sind, lesen Sie auf der Seite über Allergene in ätherischen Ölen. Bewahren Sie das Fläschchen kühl, dunkel und gut verschlossen auf, fern von offenem Feuer und heißen Oberflächen, und außerhalb der Reichweite von Kindern. Wie ein ätherisches Öl gewonnen und verdünnt wird, steht auf der Seite Wissen über ätherische Öle.
Inhaltsstoffe
Salvia Sclarea (Clary Sage) Oil