Beschreibung
Was ist Niaouliöl?
Niaouliöl ist ein konzentrierter Duftstoff, gewonnen durch Wasserdampfdestillation des Niaoulibaums, Melaleuca quinquenervia, eines Baums aus der Familie der Myrtengewächse und eines Verwandten des Teebaums, der das Teebaumöl liefert. Ausgeschrieben heißt es ätherisches Niaouliöl. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Melaleuca Quinquenervia Oil, und sonst nichts: kein zweiter Inhaltsstoff, kein Pflanzenteil und keine Herkunft. Es ist ein dünnes, klares bis hellgelbes Öl mit einem frischen, würzigen Duft und einer deutlichen Eukalyptusnote, weicher und süßer als Teebaum; es füllt einen Raum schnell und verfliegt auch wieder schnell. Das Duftkennzeichen der Art ist Cineol, auch Eucalyptol genannt, der Duftstoff, den Niaouli mit Eukalyptus und Cajeput teilt. Ein ätherisches Öl ist kein fettes Öl: Es verfliegt, hinterlässt auf Papier keinen Fettfleck und löst sich in Öl und Alkohol, nicht in Wasser.
Niaouliöl ist ein frischer, leichter Duft und wird normal dosiert: im Diffuser drei bis fünf Tropfen, auf der Haut höchstens ein Prozent, und im Bad höchstens drei Tropfen nach dem Mischen mit einem Löffel Trägeröl oder Milch. Eine Regel ist bei diesem Öl strenger als bei Lavendel: Niaouliöl ist nichts für Kinder unter sechs Jahren, und bei Kindern kommt es nicht ins Gesicht oder an die Nase; das gilt für alle Öle mit Cineol als Duftkennzeichen. Wie viel Cineol in dieser Charge steckt, steht auf einem Analysezertifikat, das wir nicht haben, und deshalb nennen wir keinen Gehalt. Niaouliöl ist ein Duftstoff und kein Medikament; zu einer Wirkung auf den Körper äußern wir uns nicht. Wir verkaufen es in Fläschchen mit 10 ml und 30 ml aus braunem Glas.
Niaouliöl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Melaleuca Quinquenervia Oil, genau wie auf dem Etikett gedruckt; der einzige Inhaltsstoff.
- Pflanze: der Niaoulibaum, Melaleuca quinquenervia, ein Baum aus der Familie der Myrtengewächse mit papierartiger, abblätternder Rinde und weißen, bürstenförmigen Blütenständen; verwandt mit dem Teebaum und mit Cajeput.
- Gewinnung: Wasserdampfdestillation, im Handel von Blättern und Zweigen; das Etikett selbst nennt keinen Pflanzenteil und keine Herkunft, und deshalb nennen wir diese Herkunft auch nicht.
- Farbe und Duft: dünn, klar bis hellgelb; der Duft ist frisch und würzig mit einer deutlichen Eukalyptusnote, weicher und süßer als Teebaum, mit Cineol als Duftkennzeichen der Art.
- Stärke: ein frischer Duft, der einen Raum schnell füllt und auch wieder schnell verfliegt; auf der Haut höchstens ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl und niemals pur.
- Anwendung: Diffuser mit drei bis fünf Tropfen, Duftstein mit ein oder zwei Tropfen, verdünnt in einem Massageöl, und im Bad mit höchstens drei Tropfen nach dem Mischen mit Trägeröl oder Milch; nicht bei Kindern unter sechs Jahren.
- Duftallergene: in Niaouli kommen von Natur aus Limonen, Terpineol, Pinen und Linalool vor; der Gehalt pro Charge steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben.
- Inhalt und Aufbewahrung: 10 ml oder 30 ml in braunem Glas; kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern; ausschließlich zur äußerlichen Anwendung, nicht einnehmen.
Wofür Niaouliöl gekauft wird
- Niaouliöl im Diffuser. Drei bis fünf Tropfen auf das Wasser geben einen frischen, würzigen Duft mit Eukalyptusnote; allein, oder mit einem Tropfen Zitrone, Lavendel oder Rosmarin dazu.
- Niaouliöl verdünnt in einem Massageöl oder Bad. Ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl für ein frisch duftendes Massageöl, oder höchstens drei Tropfen im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl oder Milch.
- Niaouliöl auf einem Duftstein oder Taschentuch. Ein oder zwei Tropfen geben eine Stunde lang einen leichten, frischen Duft, ohne Gerät und ohne dass das Öl die Haut berührt.
Alle Düfte stehen bei den ätherischen Ölen; die Öle zum Verdünnen stehen bei den Trägerölen.
Niaouliöl, Teebaum und Cajeput: drei Öle der Gattung Melaleuca
Wir verkaufen drei ätherische Öle der Gattung Melaleuca, und die Namen gehen online oft durcheinander. Niaouliöl stammt von Melaleuca quinquenervia, und so steht es auf dem Etikett. Teebaumöl stammt vom Teebaum, Melaleuca alternifolia, und riecht schärfer und härter, mit weniger Eukalyptusnote. Cajeputöl stammt von Melaleuca cajuputi und liegt im Duft zwischen den beiden, mit demselben Cineol wie Niaouli. Es sind drei Arten mit drei Etikettzeilen, drei Seiten und drei Duftbeschreibungen; wer sie in einer Mischung verwendet, riecht den Unterschied sofort. Was sonst in jedem Fläschchen steckt und in welcher Menge, steht auf dem Analysezertifikat der Charge, das wir von keinem der drei haben; deshalb sagen wir nicht mehr, als die Etiketten sagen.
Was wir über Niaouliöl nicht behaupten
Über Niaouliöl kursieren online viele Geschichten: darüber, was der Duft tun soll, über den Körper und über die Haut, und über Anwendungsarten, die mit einem Duftstoff nichts zu tun haben. Dazu äußern wir uns auf dieser Seite nicht, auch nicht als Tradition, Zitat oder Widerspruch. Das Etikett nennt Melaleuca Quinquenervia Oil und sonst nichts: keinen Pflanzenteil, keinen Gehalt, keine Herkunft und keine Frist. Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff, kein Medikament und kein Lebensmittel; haben Sie eine Beschwerde, dann sind Ihr Hausarzt oder Ihre Apotheke die Adresse und nicht dieses Fläschchen. Was wir sagen können, steht hier: was drin ist, wie es riecht, wie viele Tropfen wohin gehen, was Sie damit nicht tun und wie Sie es aufbewahren.
Anwendung
Niaouliöl im Diffuser, auf einem Duftstein oder über einem Teelicht
Geben Sie drei bis fünf Tropfen Niaouliöl auf das Wasser eines elektrischen Diffusers, lassen Sie ihn höchstens eine Stunde laufen und lüften Sie danach den Raum; in einem kleinen Raum reichen drei, denn der frische Duft füllt einen Raum schnell. In die Schale einer Duftlampe über einem Teelicht kommen drei Tropfen auf das Wasser; lassen Sie die Schale nicht trocken kochen, denn ätherisches Öl ist brennbar. Ohne Gerät genügen ein oder zwei Tropfen auf einem Duftstein oder einem Papiertaschentuch, eine Stunde lang ein leichter, frischer Duft. Wer den Duft runder möchte, gibt einen Tropfen Lavendel oder Zitrone dazu. Ist eine Schwangere, jemand mit Asthma oder ein Haustier im Raum, sprechen Sie zuerst mit Arzt, Apotheker oder Tierarzt, bevor der Diffuser läuft; Katzen bauen einige Duftstoffe schlecht ab. In einem Raum, in dem sich ein Kind unter sechs Jahren aufhält, schalten Sie den Diffuser mit Niaouliöl nicht ein.
Niaouliöl verdünnt auf der Haut: ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl
Auf die Haut kommt Niaouliöl nur verdünnt, höchstens ein Prozent: ein Tropfen auf einen Teelöffel von 5 ml Trägeröl, drei Tropfen auf einen Esslöffel von 15 ml, und fürs Gesicht die Hälfte. Als Trägeröl nehmen Sie Jojobaöl oder süßes Mandelöl; mischen Sie die Tropfen gut unter und verwenden Sie die Mischung als Massageöl oder als frisch duftendes Körperöl. Nicht auf Schleimhäute, nicht auf beschädigte oder frisch rasierte Haut, nicht bei Kindern unter sechs Jahren, und bei älteren Kindern niemals ins Gesicht oder an die Nase. Tragen Sie zuerst einen Tropfen der Mischung auf die Innenseite Ihres Handgelenks auf und warten Sie einen Tag; brennt oder rötet sich die Haut, wischen Sie die Mischung mit etwas Trägeröl ab, waschen die Haut mit milder Seife und verwenden das Öl nicht mehr.
Niaouliöl im Bad, niemals pur und nicht einnehmen
Ins Bad kommen höchstens drei Tropfen Niaouliöl, und nie direkt aufs Wasser: Ätherisches Öl löst sich nicht in Wasser und käme als pure Tropfen auf die Haut. Mischen Sie die Tropfen zuerst mit einem Esslöffel Trägeröl oder Vollmilch und gießen Sie diese Mischung ins volle Bad; nicht in ein Bad für Kinder. Niemals pur auf die Haut und niemals in die Augen; kommt doch pures Öl auf die Haut, wischen Sie es mit Trägeröl ab und waschen mit milder Seife nach, und kommt Öl ins Auge, spülen Sie mit reichlich lauwarmem Wasser und suchen bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt auf. Nicht einnehmen und nicht in Essen oder Getränke: Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff und kein Lebensmittel. Von einer Anwendung über einer Schüssel mit heißem Wasser raten wir ebenfalls ab.
Wie viel Niaouliöl Sie verwenden und wie lange ein Fläschchen reicht
Ein Tropfen ist etwa 0,05 ml, also sind 10 ml Niaouliöl etwa zweihundert Tropfen und 30 ml sechshundert. In den Diffuser gehen drei bis fünf Tropfen pro Anwendung: Das Fläschchen mit 10 ml reicht dann 40- bis 65-mal, das mit 30 ml 120- bis 200-mal. Auf einem Duftstein ein oder zwei Tropfen pro Tag: 10 ml reichen drei bis sechs Monate. In einem Massageöl drei Tropfen pro Esslöffel und ein oder zwei Esslöffel pro Massage, also drei bis sechs Tropfen pro Anwendung; im Bad drei Tropfen pro Anwendung, also sind 10 ml gut sechzig Bäder. Wer das Öl ab und zu auf einem Duftstein verwendet, hat an 10 ml lange genug; wer den Diffuser täglich einschaltet, wählt 30 ml. Das Etikett nennt keine Haltbarkeitsfrist; brauchen Sie ein geöffnetes Fläschchen innerhalb von etwa einem Jahr auf und verwenden Sie das Öl nicht mehr, wenn es anders riecht als beim Kauf, dicker geworden oder trüb ist.
Worauf Sie bei Niaouliöl achten
Niaouliöl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt und nur verdünnt; niemals pur, nicht einnehmen, nicht in die Augen, nicht bei Kindern unter sechs Jahren und bei Kindern niemals ins Gesicht oder an die Nase. In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Asthma, und wenn das Öl für einen Raum gedacht ist, in dem Kinder oder Haustiere sind, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Tierarzt. In Niaouli kommen von Natur aus die Duftallergene Limonen, Terpineol, Pinen und Linalool vor, aus Anhang III der europäischen Kosmetikverordnung; der Gehalt pro Charge steht auf dem Analysezertifikat, das wir nicht haben, also versprechen wir nichts, und Sie machen zuerst den Test an der Innenseite Ihres Handgelenks. Was diese Stoffe sind, lesen Sie auf der Seite über Allergene in ätherischen Ölen. Bewahren Sie das Fläschchen kühl, dunkel und gut verschlossen auf, fern von offenem Feuer und heißen Oberflächen, und außerhalb der Reichweite von Kindern. Wie ein ätherisches Öl gewonnen und verdünnt wird, steht auf der Seite Wissen über ätherische Öle.
Inhaltsstoffe
Melaleuca Quinquenervia Oil