Beschreibung
Was ist Manukaöl?
Manukaöl ist ein konzentrierter Duftstoff, gewonnen durch Wasserdampfdestillation des Blattes des Manukastrauchs, Leptospermum scoparium, eines Myrtengewächses, das von Natur aus in Neuseeland und im Südosten Australiens wächst. Ausgeschrieben heißt es ätherisches Manukaöl, auf Englisch Manuka Oil. Auf dem Etikett steht der Inhaltsstoff als Leptospermum Scoparium Leaf Oil: der botanische Name, der Pflanzenteil Blatt und das Wort Oil; das Etikett nennt keinen zweiten Inhaltsstoff und keine Herkunft dieses Öls. Es ist ein dünnes, gelbbraunes Öl mit einem warmen, holzigen und würzigen Duft und einer honigartigen Note. Ein ätherisches Öl ist kein fettes Öl: Es verfliegt, hinterlässt auf Papier keinen Fettfleck und löst sich in Öl und Alkohol, nicht in Wasser.
Manuka ist die Pflanze des Manukahonigs, und da beginnt das Missverständnis: Den Honig machen Bienen aus dem Nektar der Blüten, das Öl wird aus dem Blatt destilliert. Es sind zwei Produkte einer Pflanze, und das Öl ist kein Honig und nichts Essbares. Was in dieser Charge steckt und in welcher Menge, steht auf einem Analysezertifikat, das wir nicht haben, und deshalb nennen wir keine Bestandteile und keinen Gehalt. Was es für Sie bedeutet: Manukaöl ist ein warmer, runder Duft für den Diffuser, mit drei bis fünf Tropfen, der andere Öle nicht übertönt, und auf die Haut kommt es nur verdünnt, ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl. Manukaöl ist ein Duftstoff und kein Medikament; zu einer Wirkung auf die Haut, den Körper oder auf Beschwerden äußern wir uns nicht. Wir verkaufen es in Fläschchen mit 10 ml und 30 ml aus braunem Glas.
Manukaöl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Leptospermum Scoparium Leaf Oil, genau wie auf dem Etikett gedruckt, auf dem Fläschchen mit 10 ml und dem mit 30 ml gleich; der einzige Inhaltsstoff.
- Pflanze: der Manukastrauch, Leptospermum scoparium, ein Strauch oder kleiner Baum aus der Familie der Myrtengewächse mit kleinen, steifen Blättern und weißen bis rosa Blüten; dieselbe Pflanze wie die des Manukahonigs.
- Gewinnung: Wasserdampfdestillation des Manukablattes, wie das Etikett mit Leaf sagt; woher dieses Öl stammt, nennt das Etikett nicht, und deshalb nennen wir es auch nicht.
- Farbe und Duft: dünn und gelbbraun; der Duft ist warm, holzig und würzig mit einer honigartigen Note, viel runder als der scharfe Duft von Teebaum.
- Stärke: kein starker Hautreizstoff wie Oregano oder Zimt: auf der Haut höchstens ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl und niemals pur.
- Anwendung: Diffuser mit drei bis fünf Tropfen, Duftstein mit einem Tropfen, verdünnt in einem Massageöl mit einem Tropfen pro Teelöffel Trägeröl, und im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl oder Milch.
- Duftallergene: welche Duftallergene aus Anhang III in Manuka vorkommen, steht auf unserer Allergenseite noch als noch zu prüfen; wir nennen deshalb keinen einzigen Stoff, und das Analysezertifikat der Charge haben wir nicht.
- Inhalt und Aufbewahrung: 10 ml oder 30 ml in braunem Glas; kühl, dunkel und gut verschlossen aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern; ausschließlich zur äußerlichen Anwendung, nicht einnehmen.
Wofür Manukaöl gekauft wird
- Manukaöl im Diffuser. Drei bis fünf Tropfen auf das Wasser geben einen warmen, holzigen Duft, der einen Raum füllt, ohne zu dominieren; allein, oder mit einem Tropfen Lavendel, Zedernholz oder Orange dazu.
- Manukaöl auf einem Duftstein oder Taschentuch. Ein Tropfen gibt stundenlang einen leichten, honigartigen Duft, ohne Gerät und ohne dass das Öl die Haut berührt.
- Manukaöl verdünnt in einem Massageöl oder im Bad. Ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl für Arme, Beine oder Rücken, oder höchstens vier Tropfen im Bad nach dem Mischen mit einem Esslöffel Trägeröl oder Milch.
Alle Düfte stehen bei den ätherischen Ölen; die Öle zum Verdünnen stehen bei den Trägerölen.
Manukaöl neben Teebaumöl und Cajeputöl: eine Familie, drei Düfte
Manuka wird oft in einem Atemzug mit Teebaum genannt, und für die Familie stimmt das: Manuka, Teebaum, Cajeput, Niaouli und Eukalyptus gehören alle zur Familie der Myrtengewächse, den Myrtaceae, mit Blättern voller Duftstoff. Für den Duft stimmt es nicht: Teebaum riecht scharf, grün und durchdringend, Cajeput frisch und kampferartig, Manuka warm, holzig und würzig mit einer honigartigen Note, der weichste der drei. Im Diffuser lässt Manuka Lavendel und Zitrus neben sich bestehen, wo Teebaum alles übertönt; in einer Duftmischung sind sie deshalb nicht austauschbar. Was die drei Öle in der Zusammensetzung unterscheidet, steht auf dem Analysezertifikat jeder Charge, und das haben wir nicht; wir vergleichen also Düfte und keine Stoffe. Drei Öle, drei Etikettzeilen; diese Flasche trägt Leptospermum Scoparium Leaf Oil, die anderen beiden ihren eigenen Namen und ihre eigene Dosierung auf ihrer eigenen Seite.
Was wir über Manukaöl nicht behaupten
Über Manukaöl kursieren online viele Geschichten, oft vom Honig übernommen: darüber, was es auf der Haut oder im Körper tun soll, über Zahlen und Siegel, die zum Honig gehören, über Stoffe, die darin stecken sollen, und in welcher Menge. Dazu äußern wir uns auf dieser Seite nicht, auch nicht als Tradition, Zitat oder Widerspruch. Das Etikett nennt Leptospermum Scoparium Leaf Oil und sonst nichts: keinen Gehalt, keine Herkunft und keine Frist. Dass der Honig von derselben Pflanze kommt, sagt nichts über diese Flasche: Sie ist ein konzentrierter Duftstoff aus dem Blatt und kommt nirgends hinein oder daran, was in den Mund kommt. Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff, kein Medikament und kein Lebensmittel; haben Sie eine Beschwerde, dann sind Ihr Hausarzt oder Ihre Apotheke die Adresse und nicht dieses Fläschchen. Was wir sagen können, steht hier: was drin ist, wie es riecht, wie viele Tropfen wohin gehen, was Sie damit nicht tun und wie Sie es aufbewahren.
Anwendung
Manukaöl im Diffuser, auf einem Duftstein oder über einem Teelicht
Geben Sie drei bis fünf Tropfen Manukaöl auf das Wasser eines elektrischen Diffusers, lassen Sie ihn höchstens eine Stunde laufen und lüften Sie danach den Raum. Es ist ein Duft, der nicht dominiert: Beginnen Sie mit drei Tropfen und geben Sie nach einer halben Stunde nach, wenn Sie mehr möchten. In die Schale einer Duftlampe über einem Teelicht kommen vier Tropfen auf das Wasser; lassen Sie die Schale nicht trocken kochen, denn ätherisches Öl ist brennbar. Ohne Gerät genügt ein Tropfen auf einem Duftstein oder einem Papiertaschentuch. Manukaöl mischt sich gut mit Lavendel, mit Zedernholz und mit Orange. Ist eine Schwangere, jemand mit Asthma, ein Kind unter sechs Jahren oder ein Haustier im Raum, sprechen Sie zuerst mit Arzt, Apotheker oder Tierarzt, bevor der Diffuser läuft; Katzen bauen einige Duftstoffe schlecht ab.
Manukaöl verdünnt auf der Haut: ein Tropfen pro Teelöffel Trägeröl
Auf die Haut kommt Manukaöl nur verdünnt, höchstens ein Prozent: ein Tropfen auf einen Teelöffel von 5 ml Trägeröl. Als Trägeröl nehmen Sie Jojobaöl oder süßes Mandelöl; für ein Massageöl mischen Sie drei Tropfen in einen Esslöffel von 15 ml und verwenden die Mischung an Armen, Beinen, Schultern oder Rücken. Nicht in der Nähe der Augen, nicht auf verletzte oder frisch rasierte Haut, und nicht bei Kindern unter sechs Jahren. Tragen Sie zuerst einen Tropfen der Mischung auf die Innenseite Ihres Handgelenks auf und warten Sie einen Tag; brennt oder rötet sich die Haut, wischen Sie die Mischung mit etwas Trägeröl ab, waschen die Haut mit milder Seife und verwenden das Öl nicht mehr. In einem Produkt, das auf der Haut bleibt, wie einem Balsam, halten Sie dieselbe Grenze ein: ein Tropfen pro Teelöffel.
Manukaöl im Bad, niemals pur und nicht einnehmen
Ins Bad kommen höchstens vier Tropfen Manukaöl, zuerst mit einem Esslöffel Trägeröl oder Vollmilch gemischt, denn ätherisches Öl löst sich nicht in Wasser und schwimmt sonst pur auf der Oberfläche, genau dort, wo Ihre Haut ins Wasser geht. Niemals pur auf die Haut und niemals in die Augen; kommt doch pures Öl auf die Haut, wischen Sie es mit Trägeröl ab und waschen mit milder Seife nach, und kommt Öl ins Auge, spülen Sie mit reichlich lauwarmem Wasser und suchen bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt auf. Nicht einnehmen und nicht in Essen, Getränke oder etwas für den Mund, auch nicht, weil der Honig derselben Pflanze essbar ist: Für ein Fläschchen wurde eine große Menge Blatt destilliert, und ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff und kein Lebensmittel. Von der Anwendung über einer Schüssel mit heißem Wasser raten wir ebenfalls ab.
Wie viel Manukaöl Sie verwenden und wie lange ein Fläschchen reicht
Ein Tropfen ist etwa 0,05 ml, also sind 10 ml Manukaöl etwa zweihundert Tropfen und 30 ml sechshundert. In den Diffuser gehen drei bis fünf Tropfen pro Anwendung: Das Fläschchen mit 10 ml reicht dann 40- bis 65-mal, das mit 30 ml 120- bis 200-mal. Auf einem Duftstein ein Tropfen pro Tag: 10 ml reichen gut ein halbes Jahr. In einem Massageöl drei Tropfen pro Esslöffel und ein oder zwei Esslöffel pro Massage, also drei bis sechs Tropfen pro Anwendung; im Bad vier. Wer den Diffuser täglich einschaltet, wählt 30 ml; wer das Öl ab und zu in einer Mischung verwendet, hat an 10 ml genug. Das Etikett nennt keine Haltbarkeitsfrist; brauchen Sie ein geöffnetes Fläschchen innerhalb von etwa einem Jahr auf und verwenden Sie das Öl nicht mehr, wenn es anders riecht als beim Kauf, dicker geworden oder trüb ist.
Worauf Sie bei Manukaöl achten
Manukaöl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt und nur verdünnt; niemals pur, nicht einnehmen, nicht in die Augen und nicht bei Kindern unter sechs Jahren. In der Schwangerschaft und Stillzeit, bei Asthma, und wenn das Öl für einen Raum gedacht ist, in dem Kinder unter sechs Jahren oder Haustiere sind, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Tierarzt. Welche Duftallergene aus Anhang III der europäischen Kosmetikverordnung in Manuka vorkommen, steht auf unserer Allergenseite noch als noch zu prüfen, und das Analysezertifikat der Charge haben wir nicht: Wir nennen also keinen einzigen Stoff, versprechen nichts, und Sie machen zuerst den Test an der Innenseite Ihres Handgelenks. Was Duftallergene sind, lesen Sie auf der Seite über Allergene in ätherischen Ölen. Bewahren Sie das Fläschchen kühl, dunkel und gut verschlossen auf, fern von offenem Feuer und heißen Oberflächen, und außerhalb der Reichweite von Kindern. Wie ein ätherisches Öl gewonnen und verdünnt wird, steht auf der Seite Wissen über ätherische Öle.
Inhaltsstoffe
Leptospermum Scoparium Leaf Oil