Beschreibung
Was ist Lorbeeröl?
Lorbeeröl ist ein konzentrierter Duftstoff, ein ätherisches Öl, gewonnen durch Wasserdampfdestillation des Blattes des Lorbeers, Laurus nobilis, des Baumes, dessen getrocknetes Blatt auch in der Küche liegt. Auf dem Etikett von Aza Natural steht ein Inhaltsstoff, Lauris Nobilis Leaf Oil; der INCI-Name dieses Öls lautet Laurus Nobilis Leaf Oil, und das Etikett druckt Lauris, ein Druckfehler in der Gattung, der auf unserer Liste für die Druckerei steht. Leaf nennt den Pflanzenteil: das Blatt. Es ist kein fettes Öl: Es verfliegt, hinterlässt auf Papier keinen Fettfleck und löst sich in Öl und Alkohol, nicht in Wasser. Dasselbe Öl heißt auch ätherisches Lorbeeröl oder Lorbeerblattöl und auf Englisch laurel leaf oil oder bay laurel oil; Vorsicht, denn Lorbeeröl ist auch der Name des fetten Lorbeerbeerenöls in der Aleppo-Seife, eines anderen Produkts. Man kauft dieses Öl wegen des Duftes: für den Diffuser, stark verdünnt in einem Trägeröl, und auf einem Duftstein; nicht im Bad.
Das Öl ist dünn und farblos bis hellgrün und riecht frisch, würzig und leicht süß, mit etwas Nelke und Eukalyptus darin: das getrocknete Lorbeerblatt, aber stärker und schärfer. Die Flasche ist aus braunem Glas mit schwarzem Schraubverschluss, in 10 ml und 30 ml. Lorbeer gehört zu den ätherischen Ölen, die die Haut stark reizen; auf die Haut kommt es deshalb nur stark verdünnt, ein Tropfen pro Esslöffel Trägeröl, und nicht bei Kindern. Das Etikett nennt kein Herkunftsland und keine Haltbarkeitsfrist, und wir füllen sie nicht aus. Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff und kein Medikament; diese Seite handelt von Duft, Dosierung und sicherer Anwendung, und von nichts anderem.
Lorbeeröl auf einen Blick
- Inhaltsstoff: Lauris Nobilis Leaf Oil, wie auf dem Etikett gedruckt (INCI-Name Laurus Nobilis Leaf Oil); ein Inhaltsstoff, ohne Trägeröl, ohne Siegel und ohne Herkunftsland auf dem Etikett.
- Pflanze: der Lorbeer Laurus nobilis, ein immergrüner Baum aus der Familie der Lorbeergewächse mit ledrigen, glänzenden, dunkelgrünen Blättern; das Öl stammt aus dem Blatt, wie Leaf Oil sagt, nicht aus der Beere.
- Gewinnung: Wasserdampfdestillation des Blattes; das Öl schwimmt auf dem Kondenswasser und wird abgeschöpft, das Wasser darunter ist das Hydrolat.
- Farbe und Duft: farblos bis hellgrün und dünn; frisch, würzig und leicht süß, mit etwas Nelke und Eukalyptus darin.
- Duftallergene: in der Art Laurus nobilis kommen Linalool, Eugenol, Terpineol, Pinen und Limonen vor; den Gehalt in dieser Partie kennen wir nicht.
- Anwendung: zwei oder drei Tropfen im Diffuser; auf der Haut stark verdünnt, höchstens ein Tropfen pro Esslöffel Trägeröl; nicht im Bad; auf einem Duftstein oder Taschentuch ein Tropfen.
- Niemals: nie pur auf die Haut, nie ins Gesicht oder an die Augen, nie auf Schleimhäute und nicht einnehmen; dies ist ein Duftstoff zur äußerlichen Anwendung und ein starker Hautreizstoff.
- Wer zuerst fragt: in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Asthma und bei Haustieren nur nach Rücksprache mit Arzt, Apotheker oder Tierarzt; bei Kindern unter sechs Jahren verwenden Sie dieses Öl nicht auf der Haut.
- Inhalt und Aufbewahrung: 10 ml oder 30 ml in braunem Glas mit Schraubverschluss; kühl, dunkel, gut verschlossen, fern von offenem Feuer und außerhalb der Reichweite von Kindern; das Etikett nennt keine Frist.
Wie Lorbeeröl riecht
Wer die Flasche öffnet, riecht zuerst frisch und würzig, dann etwas Süßes, und dahinter den warmen, leicht scharfen Ton, der an Nelke erinnert, und einen kühlen Rand, der an Eukalyptus erinnert. Es ist unverkennbar Lorbeer, der Duft eines getrockneten Blattes, das Sie zwischen den Fingern brechen, aber um ein Vielfaches stärker: Ein Tropfen auf einem Taschentuch ist in einem Zimmer eine Stunde lang zu riechen. In einer Mischung für den Diffuser dominiert Lorbeer schnell; ein Tropfen neben drei Tropfen eines weicheren Öls wie Lavendel oder Orange ist meist genug. Das Öl selbst ist dünn wie Wasser und farblos bis hellgrün; auf der Haut, stark verdünnt in einem Trägeröl, riechen Sie es ein paar Stunden. Riecht das Öl scharf, sauer oder flach, oder wird es dick und trüb, ist es alt, und Sie verwenden es nicht mehr auf der Haut.
Wofür man Lorbeeröl kauft
- Lorbeeröl im Diffuser. Zwei oder drei Tropfen auf das Wasser eines elektrischen Diffusers oder in die Schale einer Duftlampe, höchstens eine Stunde an; das ist die Anwendung, für die die meisten diese Flasche kaufen.
- Lorbeeröl stark verdünnt auf der Haut. Ein Tropfen pro Esslöffel Trägeröl, etwa ein Drittelprozent, als Duft in einem Massageöl für den Körper; nicht im Gesicht und nicht in einer Creme, die auf der Haut bleibt.
- Lorbeeröl in einer Duftmischung. Ein Tropfen Lorbeer neben drei Tropfen eines milderen Öls wie Lavendel oder Orange gibt dem Diffuser eine würzige Unternote, ohne dass Lorbeer alles überdeckt.
- Lorbeeröl auf einem Duftstein oder Taschentuch. Ein Tropfen gibt ohne Gerät eine Stunde lang einen würzigen Duft in einem Zimmer oder einem Schrank.
Alle Düfte stehen zusammen in der Kollektion ätherische Öle; wer zum ersten Mal ein ätherisches Öl kauft, beginnt laut unserer Wissensseite lieber mit einem milden Duft wie Lavendel und mit dem Diffuser und kommt danach zum Lorbeer.
Lorbeeröl, Lorbeerbeerenöl und Aleppo-Seife: drei Produkte von einem Baum
Das Wort Lorbeeröl wird für zwei ganz verschiedene Öle verwendet, und beide stehen in unserem Shop. Dieses ätherische Lorbeeröl ist das flüchtige Destillat des Blattes: konzentriert, tropfenweise, auf der Haut nur verdünnt. Lorbeerbeerenöl ist ein fettes, kaltgepresstes Öl aus der Beere desselben Baumes, mit Laurus Nobilis Fruit Oil auf seinem Etikett: grün, dick und mit rauchigem Duft, teelöffelweise verwendet und als Basis für Haut und Haar geeignet. Aleppo-Seife ist Olivenölseife, in der dieses fette Lorbeerbeerenöl verseift ist; die "20 % Lorbeeröl" in diesem Namen sind das Beerenöl, nicht dieses Destillat. Wer einen Duft für den Diffuser sucht, wählt diese Flasche; wer ein Öl für Haut oder Haar oder ein Stück Seife sucht, eines der beiden anderen. Das ätherische Öl tritt nicht an die Stelle des fetten Öls: Ein Esslöffel Lorbeerbeerenöl auf der Haut ist üblich, ein Esslöffel dieses Destillats undenkbar.
Lorbeeröl neben den anderen ätherischen Ölen
Aza Natural verkauft über siebzig ätherische Öle, und Lorbeer gehört mit Zimt, Nelke, Oregano und Thymian zu der Gruppe, die die Haut stark reizt: im Diffuser ein Tropfen weniger als bei Lavendel, auf der Haut höchstens ein Tropfen pro Esslöffel Trägeröl, und nicht bei Kindern. Was ein ätherisches Öl genau ist, wie Sie verdünnen und worauf Sie achten, steht auf unserer Wissensseite Wissen über ätherische Öle; die festen Vorsichtsregeln für die ganze Reihe stehen auf der Seite Sicherheit bei ätherischen Ölen. Im Diffuser passt Lorbeer zu Orange, Zitrone und Lavendel: ein Tropfen Lorbeer auf drei der anderen.
Duftallergene in Lorbeeröl
Ein ätherisches Öl besteht aus Dutzenden Duftstoffen der Pflanze selbst, und einige davon stehen in Anhang III der europäischen Kosmetikverordnung: Oberhalb eines Schwellenwerts müssen sie gesondert auf dem Etikett eines kosmetischen Endprodukts stehen. In der Art Laurus nobilis kommen davon Linalool, Eugenol, Terpineol, Pinen und Limonen vor. Eugenol ist auch der Grund, warum Lorbeerblattöl als starker Hautreizstoff gilt und nur stark verdünnt auf die Haut kommt. Das sind Eigenschaften der Pflanze; wie viel davon in dieser Partie steckt, steht auf dem Analysezertifikat der Partie, und dieses Zertifikat hat Aza Natural noch nicht. Deshalb nennen wir keinen Gehalt, auch nicht ungefähr, und versprechen nicht, dass das Öl frei von irgendetwas ist. Was jeder Stoff ist und warum "natürlich" hier keine Entwarnung ist, lesen Sie auf der Seite Allergene in ätherischen Ölen. Haben Sie eine bekannte Duftstoffallergie, verwenden Sie dieses Öl nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt auf der Haut.
Was wir über Lorbeeröl nicht behaupten
Über Lorbeer kursieren viele Geschichten, und die Fragen, die man uns am häufigsten stellt, handeln von der Haut, dem Haar und dem Winter. Wir halten uns an das, was nachprüfbar ist: was auf dem Etikett steht, wie das Öl riecht, wie viele Tropfen wohin gehören und wie Sie es sicher verwenden. Ein ätherisches Öl ist ein Duftstoff und kein Medikament; was der Duft von Lorbeer mit Ihnen macht, können wir nicht belegen und versprechen wir nicht, und auf der Haut ist dieses Öl eher ein Öl, mit dem man vorsichtig ist, als ein Öl, mit dem man etwas erreicht. Haben Sie Beschwerden, gehen Sie zum Hausarzt oder in die Apotheke, und was dort gesagt wird, geht vor dem, was eine Website sagt. Das Etikett trägt kein Siegel und kein Herkunftsland, und deshalb stehen sie auch nicht auf dieser Seite.
Anwendung
Lorbeeröl im Diffuser
Füllen Sie den Behälter eines elektrischen Diffusers bis zur Markierung mit Leitungswasser und geben Sie zwei oder drei Tropfen Lorbeeröl darauf, höchstens vier; in die Schale einer Duftlampe über einem Teelicht kommen drei Tropfen auf das Wasser. Lorbeer ist ein starker Duft: Beginnen Sie mit zwei Tropfen und prüfen Sie nach einer Viertelstunde, ob es reicht. Lassen Sie den Diffuser höchstens eine Stunde laufen und öffnen Sie danach ein Fenster; mehr Tropfen geben keinen besseren Duft, nur einen schärferen. Verwenden Sie ein Öl oder höchstens drei zugleich, und setzen Sie Lorbeer dann als kleinsten Anteil ein. Leeren und trocknen Sie den Behälter nach jedem Gebrauch, denn stehendes Wasser mit Öl verdirbt innerhalb weniger Tage. Schalten Sie den Diffuser nicht in einem Raum ein, in dem sich ein Kind unter sechs Jahren, eine Schwangere oder eine Katze aufhält, ohne vorher mit Arzt, Apotheker oder Tierarzt zu sprechen.
Lorbeeröl stark verdünnt auf der Haut
Lorbeerblattöl reizt die Haut stark, und deshalb liegt die Grenze hier niedriger als bei den meisten ätherischen Ölen: höchstens ein Tropfen Lorbeeröl pro Esslöffel (15 ml) Jojobaöl oder süßes Mandelöl, etwa ein Drittelprozent, und nur für den Körper, nicht für das Gesicht. Verwenden Sie diese Mischung als Massageöl, das Sie nach der Massage abwischen können, und nicht in einer Creme oder einem Öl, das den ganzen Tag auf der Haut bleibt. Rühren oder schütteln Sie, und geben Sie zuerst einen Tropfen der Mischung auf die Innenseite Ihres Handgelenks; warten Sie einen Tag, und verwenden Sie die Mischung nicht, wenn die Stelle rot wird, warm wird oder brennt. Bei Kindern unter sechs Jahren und bei empfindlicher Haut verwenden Sie dieses Öl nicht auf der Haut; wählen Sie dann ein milderes Öl. Alle Basisöle stehen in der Kollektion Trägeröle. Unverdünnt kommt das Öl nie auf die Haut, auch nicht als ein einzelner Tropfen, und nie auf Schleimhäute oder in die Nähe der Augen.
Lorbeeröl auf dem Duftstein, und warum nicht im Bad
Im Bad verwenden Sie Lorbeeröl nicht. Öl löst sich nicht in Wasser: Tropfen in der Wanne schwimmen unverdünnt an der Oberfläche und gelangen so auf die Haut, und bei einem starken Hautreizstoff wie Lorbeer merken Sie das sofort; auch nach dem Mischen mit einem Löffel Basisöl bleibt der Anteil auf der Haut für dieses Öl zu hoch. Wählen Sie für das Bad ein mildes Öl wie Lavendel. Ohne Gerät gibt es den Duftstein: ein Tropfen auf einen Stein aus unglasiertem Ton, eine Holzperle oder ein Papiertaschentuch, dort abgelegt, wo niemand es berührt; der Duft ist nach ein paar Stunden weg, und der Stein kann erneut verwendet werden. Legen Sie das Tuch so, dass das Öl keinen Stoff und kein Holz berührt, denn unverdünntes Öl kann Flecken machen.
Wie viele Tropfen Lorbeeröl Sie verwenden und wie lange eine Flasche reicht
Ein Tropfen ist etwa 0,05 ml, in 10 ml sind also etwa zweihundert Tropfen und in 30 ml etwa sechshundert. Wer täglich drei Tropfen in den Diffuser gibt, verbraucht 0,15 ml pro Tag: Eine Flasche mit 10 ml reicht dann gut zwei Monate und eine Flasche mit 30 ml gut ein halbes Jahr. Für ein Massageöl von 15 ml genügt ein Tropfen, mit 10 ml machen Sie also zweihundert solcher Portionen; in der Praxis sind 10 ml für die Haut also schon sehr viel. Ein Duftstein braucht einen Tropfen pro Mal. Mehr als die genannten Tropfen bringt nichts: Lorbeer ist konzentriert und scharf, und Verdoppeln macht den Duft nicht schöner, sondern aufdringlicher.
10 ml oder 30 ml: welche Flasche Sie wählen
Für Lorbeeröl ist 10 ml für die meisten die richtige Größe: Das sind etwa zweihundert Tropfen, genug für sechzig bis hundert Mal Diffuser, und auf die Haut kommt pro Mal nur ein Tropfen. Wählen Sie 30 ml, wenn der Diffuser täglich mit Lorbeer läuft oder wenn Sie Seife oder Duftmischungen damit machen; dann ist 30 ml pro Milliliter günstiger, und die Flasche reicht bei drei Tropfen pro Tag gut ein halbes Jahr. Beide Flaschen sind aus braunem Glas, das das Öl vor Licht schützt, mit Schraubverschluss. Ein ätherisches Öl, das Sie selten verwenden, kaufen Sie klein: Eine geöffnete Flasche riecht mit der Zeit anders, und das Etikett nennt keine Frist.
Worauf Sie bei Lorbeeröl achten
Lorbeeröl ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt und nicht zum Verzehr, auch nicht in Speisen oder Getränken; das getrocknete Lorbeerblatt aus der Küche ist ein anderes Produkt als diese Flasche. Gelangt doch Öl in den Mund, spülen Sie mit Wasser und rufen Sie im Zweifel den Hausarzt an. Nie pur auf die Haut: immer stark verdünnt, höchstens ein Tropfen pro Esslöffel Trägeröl, nicht im Gesicht, und zuerst einen Tropfen der Mischung auf die Innenseite Ihres Handgelenks mit einem Tag Wartezeit. Nicht in die Augen und nicht auf Schleimhäute; bei Berührung mit den Augen spülen Sie mit reichlich lauwarmem Wasser. Sind Sie schwanger, stillen Sie oder haben Sie Asthma, verwenden Sie das Öl nur nach Rücksprache mit Arzt oder Apotheker; bei Kindern unter sechs Jahren nicht auf der Haut und im Diffuser nur nach Rücksprache; für Haustiere sprechen Sie mit dem Tierarzt, denn Katzen bauen eine Reihe von Duftstoffen schlecht ab. Wir empfehlen keine Dampfinhalation. Bewahren Sie die Flasche kühl, dunkel und gut verschlossen auf, fern von offenem Feuer und warmen Oberflächen, und außerhalb der Reichweite von Kindern. Das Etikett nennt keine Haltbarkeitsfrist; riecht das Öl anders als beim Kauf oder wird es dick oder trüb, verwenden Sie es nicht mehr auf der Haut.
Inhaltsstoffe
Lauris Nobilis Leaf Oil